Dr. Bernd Fabritius
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Nachdem die SPD-Mitglieder für eine große Koalition gestimmt haben, wurden Anfang dieser Woche auch in den christdemokratischen Parteien die Personalien festgelegt. In München wurden diejenigen Parteivertreter vorgestellt, die für die CSU in der zukünftigen Bundesregierung eine Aufgabe übernehmen sollen. Unter ihnen sind zwei Vertreter des Bundes der Vertriebenen.

 

 

Die Nachfolge von Hartmut Koschyk im Amt des BUndesbeauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten wird der Präsident des BdV Dr. Bernd Fabritius. Über seine Nominierung sagte er: “Es ist für mich eine große Ehre, dass die CSU mir heute das Vertrauen ausgesprochen und mich als neuen Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten benannt hat“.

 

Diese wichtige Aufgabe sei für Fabritius eine Herausforderung, der er sich gerne stelle. Damit tritt Bernd Fabritius in große Fußstapfen von etwa Horst Waffenschmidt, Dr. Christoph Bergner, Hartmut Koschyk oder auch Dr. Günter Krings, wie er betonte.

 

Neben ihm, wird auch sein Stellvertreter im BdV Stephan Mayer eine Funktion im von der CSU geleiteten Bundesinnenministerium erhalten, und zwar wird er den Posten des Parlamentarischen Staatssekretärs bekleiden.

 

Einzelheiten des Aufgabenzuschnitts bezüglich einer Erweiterung des Zuständigkeitsbereiches und der Zuordnung im Rahmen der Regierung stehen noch nicht fest. Bernd Fabritius unterstreicht allerdings, dass mit seiner Wahl sichergestellt sei, dass auch die Anliegen der deutschen Heimatvertriebenen und Flüchtlinge, Aussiedler und Spätaussiedler sowie der deutschen Minderheiten in ihren Heimat- und Siedlungsgebieten weiterhin an höchster Stelle engagiert vertreten werden.

ru