Das Trio besteht aus der Ukrainerin Vira Zhuk, der Polin Anna Maria Niemiec und Miriam Vardzalashvili aus Georgien. Foto: Mateusz Łuczak (WBP Opole)

 

Im Rahmen des 17. Österreichischen Frühlings spielte am 4. Mai in der Oppelner Philharmonie das „Trio Immersio“. Dem Konzert mit dem Titel „Drei Jahrhunderte der multikulturellen Musiktradition Wiens“ lauschten ca. 500 Besucher.

 

Das Trio besteht aus einer internationalen Besatzung: der Ukrainerin Vira Zhuk, der Polin Anna Maria Niemiec und der Georgierin Miriam Vardzalashvili. Alle drei haben Wien zu ihrer musikalischen Heimat gemacht, dort perfektionierten sie ihr musikalisches Können und schlossen sich zu einem Trio zusammen. Fast schon vier Jahre spielen die jungen Musikerinnen gemeinsam, ihre Konzerte gaben sie bereits auf vielen Bühnen Europas. „Wir sind gerade aus Paris zurückgekommen, spielen natürlich in Wien, aber auch in Kiew und Georgien“ erinnert sich die Geigerin Vira Zhuk.

 

Die Besucher der Oppelner Philharmonie bekamen Musik von Brahms, Haydn, Furrer und Bender zu hören, alles Komponisten, die in Wien ihre musikalische Heimat gefunden haben. Dieses Repertoire spielte das „Trio Immersio“ nicht zum ersten Mal, sagt  die Violoncellistin Anna Maria Niemiec: „Wir haben dieses Repertoire auf unserer Debut-CD aufgenommen. Wir haben natürlich noch viele andere Werke, die wir gerne spielen. Die Kompositionen greifen wir immer wieder auf, die wachsen mit der Zeit, also das ist ein ständiger Prozess.“

 

Vor dem Konzert gab es die Möglichkeit, österreichischen Wein zu probieren.

 

Die nächste Veranstaltung im Rahmen des Österreichischen Frühlings ist ein Treffen mit dem Kabarettisten Ewald Dworak am 25. Mai um 19:00 Uhr in der Woiwodschaftsbibliothek, Piastowska Str. 20, in Oppeln.

 

Manuela Leibig