Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Wednesday, June 29, 2022

Wo stehen wir jetzt als Nachbarn?

Das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit organisierte im Rahmen der Projektreihe „Gespräche über Europa“ ein Treffen in der Oppelner Stadtbibliothek. Diskutiert wurde über den aktuellen Stand der deutsch-polnischen Beziehungen.

Das Projekt „Gespräche über Europa; Deutsche und Polen – Nachbarn im vereinten Europa“ umfasst eine Reihe von Treffen, die das HDPZ mit der Konrad Adenauer Stiftung (KAS) veranstaltet.
Foto: HDPZ

 

Das Projekt „Gespräche über Europa; Deutsche und Polen – Nachbarn im vereinten Europa“ umfasst eine Reihe von Treffen, die das HDPZ gemeinsam mit der Konrad Adenauer Stiftung (KAS) veranstaltet. Als Leitthema wurde die Frage „Wo stehen wir jetzt als Nachbarn?“ in den Raum gestellt. Antworten darauf erteilte das deutsch-polnische „Barometer“. Es wird schon seit dem Jahr 2000 vom Institut für Öffentliche Angelegenheiten in Warschau in Zusammenarbeit mit der KAS und anderen Partnern, dieses Jahr mit der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit, durchgeführt.

Die Debatte leitete der Journalist Marcin Antosiewicz. Erst fand eine Podiumsdiskussion statt, in der die anwesenden Experten Dr. Agnieszka Łada, Leiterin des Europaprogramms des Instituts für Öffentliche Angelegenheiten, Marek Krzątała, Sejm-Abgeordneter und stellvertretender Vorsitzender der Polnisch-Deutschen Parlamentariergruppe sowie Dr. Annemarie Franke aus dem Aufsichtsrat der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung, die Themen aus dem „Barometer“ angesprochen haben. Es wurde unter anderem verglichen, wie die beiden Nationen den gegenwärtigen Zustand der bilateralem Beziehungen einschätzen oder ob ein kooperativer Stil in der Zusammenarbeit erfolgreich gelingt.

Lucjan Dzumla, Direktor des HDPZ, findet es wichtig, über Deutschland und Polen in Europa zu reden. „Wir versuchen, Themen zu besprechen, die wichtig für Europa sind. In diesem Fall sind es die deutsch-polnischen Beziehungen. Sie sind vor allem für uns in Polen wichtig, da Deutschland unser größter Nachbar ist. Die Beziehungen unserer Länder sind für die Europäische Union von Bedeutung. Wenn wir als Nachbarn mit einer Stimme reden, ist es für Europa besser, als wenn wir streiten und in völlig unterschiedliche Richtungen steuern.“

 

Andrea Polański

 

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