Pressekonferenz 2015_12_15

Foto: Rudolf Urban

 

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Heute hat der Vorstand der SKGD im Oppelner Schlesien Stellung zu den Plänen von Stadtpräsident Arkadiusz Wiśniewski bezogen, die er eindeutig negativ bewertet.

 

In seiner Stellungnahme kritisiert die SKGD die Form, in der die Pläne zur Stadtgebietserweiterung der Öffentlichkeit mitgeteilt wurden. Außerdem sei das Tempo, in dem der entsprechende Beschluss durch den Stadtrat von Oppeln angenommen wurde, nicht akzeptabel. “Wir haben keine konkreten Zahlen und Analysen und wir müssen uns auf Pressemitteilungen stützen”, sagte bei der Pressekonferenz am Dienstag Rafał Bartek, Chef der Oppelner SKGD.

Für die deutsche Minderheit ist die Grenzerweiterung Oppeln ein gefährlicher Schritt zur Zerstörung von lokalen Gemeinschaften in den Nachbargemeinden Oppelns, was auch heißen könne, wie Bernard Gaida, VdG-Vorsitzender, unterstreicht, dass die Solidarität in der gesamten Region geschwächt werde.

Wichtig für die SKGD sind ebenfalls die Rechte der Minderheiten, die sowohl das polnische Midnerheitengesetz als auch die von Polen ratifizierte Rahmenkonvention zum Schutz der Midnerheiten garantiert. Darin wird u.a. die nationale Proportion auf den von den Minderheiten bewohnten Gebieten garantiert. “Die Grenzerweiterung Oppelns wird aber die Proportionen gravierend ändern”, meint Bartek.

Den gesamten Wortlaut der Stellungnahme finden sie hier.

 

Rudolf Urban, mb