Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Friday, January 27, 2023

150 Teilnehmer an 15 Standorten in Polen

 

Das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit startete im Jahr 2021 das Projekt Jugendpunkt. Es geht um Orte für Jugendliche, die ihnen die Möglichkeit bieten, sich zu treffen und gemeinsam verschiedene Themen zu bearbeiten. Bei der Auflage des Projektes im Jahr 2022 waren polenweit 15 Jugendpunkte am Start.

Das Projekt soll einen Raum für die Jugend schaffen, an dem die jungen Menschen sowohl ihre Freizeit verbringen als auch ihre Ideen realisieren können. Damit soll neben Projekten für Kinder und Erwachsene bei der deutschen Minderheit auch buchstäblich Raum für die Jugend geschaffen werden. Und die Idee scheint aufzugehen. „Die Treffen in den Jugendpunkten sind zu aktiven und attraktiven Formen der Freizeitgestaltung der Jugendlichen geworden. Denn in jedem Punkt konnten sie ihre eigenen Initiativen in Form von Mini-Projekten realisieren“, berichtet die Projektkoordinatorin Andżelika Wolny.

Die Teilnehmer der Jugendpunkte haben viele Ausflüge organisiert, wie hier nach Breslau.
Foto: Jugendpunkt

Die 150 Teilnehmer in den einzelnen Jugendpunkten haben insgesamt 25 eigene Kleinprojekte veranstaltet. In allen Jugendpunkten fanden aber im Jahr 2022 ganze 173 Treffen statt. Dabei standen nicht nur die Interessen der Jugendlichen im Vordergrund, sondern auch aktive Werbung für den Gebrauch der deutschen Sprache im Alltag. Das Projekt beschränkte sich nicht nur auf Oberschlesien, wo die meisten Mitglieder der deutschen Minderheit wohnen. Zwar waren da die meisten Punkte verortet (Ellguth Turawa, Gleiwitz, Groß Rauden, Koselwitz, Oppeln, Ratibor, Stollarzowitz, Stubendorf, Tost, Walzen und Zülz), aber auch Niederschlesien war mit Glatz und Waldenburg vertreten. In Ermland-Masuren waren Jugendpunkte in Allenstein und Bartenstein aktiv.


Die Jugendpunkte sind zudem nicht nur an den einzelnen Standorten aktiv. Die Initiativen kann man auch über soziale Medien begleiten, und zwar sowohl bei Facebook, TikTok sowie Instagram. Wer mehr zum Jugendpunkt wissen möchte, kann sich gern mit Andżelika Wolny vom HDPZ (andzelika.wolny@haus.pl) in Kontakt setzen.

ru

 

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