Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Thursday, January 20, 2022

Manuela

Matthias Nawrat traf sich mit seinen Lesern

Matthias Nawrat traf sich mit seinen Lesern

Mitte Oktober füllte sich die Joseph von Eichendorf Zentralbibliothek mit Literaturliebhabern, denn eine Autorenlesung stand bevor. Zur Gast war der deutsche Schriftsteller mit polnischen Wurzeln Matthias Nawrat.

 

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Matthias Nawrat ist in Oppeln geboren, dort verbrachte seine ersten 10 Lebensjahre, dann zog in den 80-er Jahren mit seinen Eltern nach Deutschland. Da hat er auch das Schreiben für sich entdeckt.

 

 

 

 

Matthias Nawrat hat schon einige Bücher geschrieben, beim Autorentreffen las Nawrat aus sein jüngsten Roman „Die Vielen Tode unseres Opas Jurek“.

 

 

In diesem Buch mischt sich Autobiografisches mit zahlreichen Recherchen des Autors zur Geschichte Polens im Kommunistischen System.

 

Für die Romane „Unternehmer“ und „Die Vielen Tode unseres Opas Jurek“ bekam Matthias Nawrat die Alfred-Döblin-Medallie. Das Autorentreffen fand im Rahmen der 13. Deutschen Kulturtage im Oppelner Schlesien statt. Eingeladen haben die Joseph von Eichendorf Zentralbibliothek, Verband der deutschen Soziall-Kulturellen Gesellschaften in Polen und die Deutsche Soziall-Kulturelle Gesellschaft in Breslau.

 

Manuela Leibig

Kulturgruppenshow in Krappitz

Kulturgruppenshow in Krappitz
Die besten Musik- und Gesangsgruppen deutschen Minderheit präsentieren sich gestern (16.10.2016) in Krappitz. Im Rahmen der 13. Deutschen Kulturtagen im Oppelner Schlesien fand eine Kulturgruppenshow statt.

Roman Szablicki ist selber Musiker, doch in Krappitz hat er dieses Mal bei der Organisation mitgewirkt: “Das sind meistens Gruppen die in kleinen Ortschaften tätig sind. Diese Kultur Gruppen Show ist die Möglichkeit zu zeigen, welche Ortschaften was haben”.

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 Andrzej Namysło von der Oder Blass Band aus Zywodczütz und Krappitz sieht die Kultur Gruppen Show als Inspiration.

“Es ist eine sehr gute Möglichkeit sich als Band zu präsentieren und anderen zuzuhören. Dabei können wir Erfahrungen austauschen. Nicht nur über das Repertoire aber auch über die Performance. Solche Treffen sind auch gut, um in die Zukunft zu schauen, um die deutsche Kultur nach vorne zu bringen, damit sie nicht vergessen wird. Es geht auch darum, dass die Jugend die Lieder hört und sich inspirieren lässt”.

Nicht nur Schlager wurden gesungen. Paulina Klosa aus Proskau “Ich singe Lieder aus den 60-er Jahren, z.B. Liebeskummer Lohnt sich nicht my Darling”.

Autor: Dominika Bassek
Redaktion/Sprecher: Karina Niemiec

Größtes Oktoberfest der Woiwodschaft Oppeln

Größtes Oktoberfest der Woiwodschaft Oppeln
Die Deutsche Minderheit und die Gemeinde Krappitz haben am 15.10.2016 zum  größten Oktoberfest in der Woiwodschaft Oppeln geladen. 
Der Bürgermeister von Krappitz Andrzej Kasiura zapfte das erste Fass an und läutete damit den Beginn des Oktoberfestes an. Hunderte sind der Einladung gefolgt und dass nicht zum ersten Mal. Inga Fesser aus Dombrowka, gekleidet im Dirndl ist jedes Jahr dabei:

“Wir waren schon letztes Jahr dabei und es wird langsam eine Tradition. Uns gefällt die Musik, das gemeinsame Singen, die Trachten. Im Fernsehen zeigen sie, dass in München nur Bier getrunken wird und bei uns Tanzen die Menschen”.

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Auch Kinder und Jugendliche sind zahlreich erschienen. Unter ihnen Paulina Rasch aus Proskau:

“Ich war noch nie auf einem Oktoberfest. Die Atmosphäre gefällt mir, und es sind auch viele Menschen da”

In Tracht und Lederhose gekleidet kommen ganze Familien, wie die Familie Langer aus Stöblau:

Wir mögen es mit anderen zu feiern. Wir sind auch Mitglieder im DFK und warum sollen wir nicht dabei sein. Wir sind das dritte Mal dabei.  Im vergangenen Jahr waren unsere Trachten geliehen. Für dieses Jahr haben wir uns mit meinem Mann Trachten in Deutschland gekauft. Unserer Sohn hat eine Lederhose von seinem Cousin.

Das Oktoberfest fand im Rahmen der 13. Deutschen Kulturtage statt. Joanna Hassa, Pressesprecherin der SKGD:

“Es sind von Jahr zu Jahr mehr Menschen bei dem Oktoberfest dabei, so sehen wir, dass das Interesse wirklich groß ist, an solchen Veranstaltungen teil zu nehmen. Die Leute wollen vor allem gute Musik hören und Spaß dabei haben. Und das bieten wir hier”

Autor: Dominka Bassek
Redaktion: Karina Niemiec

Integrationsfahrten der SKGD

Die Integrationsfahrten der SKGD sind nun entgültig vorbei, wir zeigen im Nachhinein ein paar Impressionen von den Fahrten in die Tschechische Republik.

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Auf der Suche nach deutschen Spuren

 

Die SKGD im Oppelner Schlesien organiserte im September Integrationsfahrten für Mitglieder der DFKs. Dieses Jahr haben Innsgesammt 1350 Senioren deutsche Spuren in der Tschechischen Republik gesucht.

 

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In frühen Morgenstunden geht es los. Die Anwesenheitsliste ist geprüft, das Gebet für eine glückliche Reise ist gesprochen, jetzt geht es ab in den Schelsischen Teil in Tschechien. Ein deutschssprachiger Reiseleiter sorgt dafür, dass es Im Bus nicht langweislig wird. Gesungen werden Volkslieder wie „Bervagabunden“, der Klassiker „Schön ist die Jugend“ oder „Lustig ist das Zigeunerleben“.

 

 

 

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Lustig war es auch im Bus, es finden sich auch Teilnehmer die den einen oder anderen Witz erzählen. Besonders viele Witze erzählte Peter Kluba aus Zawadzki : „Ich bringe gerne andere zum Lachen, es hat mir Spaß gemacht“. Małgorzata Loch aus Danietz ist das zweite Mal bei einem Integrationsausflug der SKGD dabei: „Letztes Jahr war es so schön, also habe ich meine Freundin Elżbieta überredet jetzt mitzukommen, und wir freuen uns beide dabei gwesen zu sein“.

 

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In Ziegenhals steigt ein Berfürer ein, der die Gruppe den ganzen Tag begleitet und über deutsche Vergangenheit der besichtigten Objekte und Territorien erzählt. „Aufgrund meines Alters würde ich mich nicht mehr alleine trauen irgendwo hinzufahren, somit ist dieser Ausflug eine der wenigen Möglichkeiten die ich habe. Die Gruppe ist sehr nett, alles läuft auf Deutsch und wir singen Lieder die mir viel Bedeuten“ zählt Maria Kwiecinski aus Dembiohammer die Vorzüge der Ausflüge auf.

 

 

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Jerzy Rychlik aus Derschau ist vom Ausflug begeistert: „Die Landschaften und die Goldminen haben mir besonders gefallen, wenn so ein Ausflug nichmal organisiert wird, dann möchte ich sehr gerne daram teilnehmen“. „Dieser Ausflug war sehr gut organisisert, die Atmosfähre war super und die Sachen die wir uns angesehen haben waren sehr gut gewählt“ – sagt Janusz Buchnat, Vorsitzende des DFK in Lublinitz.

 

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Auf dem Programm der Integrationsfahrten steht unter anderem die Besichtigung des Kurortes Bad Gräfenberg wo der Erfinder des Duschkopfes Vincenz Prießnitz mit Wasser geheilt hat, ein Denkmal des Ersten Weltkriegs in Reihwiesen oder der Besuch des Snaktuariums Maria Hilf in Zuckmantel. Hier lernen die Teilnehmer die Geschichte des Gotteshauses kennen, Zeit für Gebete und Kirchenlieder gabe es auch.

 

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Manuela Leibig

Auf den Spuren des ehemaligen Truppenübungsplatzes

Im Rahmen der Europäischen Tage des Klturerbes organisierte das Zentrale Kriegsgefangenenmuseum in Lamsdorf  (Łambinowice) eine besondere Fahrradtour. Fast 50 Personen nahmen daran teil, und hatten die Möglichkeit die im Wald versteckten Überreste des ehemaligen preußischen Übungsplatzes und der Lagerkomplexe in Lamsdorf zu sehen.

 

 

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Diese gehören nicht zur einer Standardmäsigen Führung des Zentralen Kriegsgefangenenmuseums in Lamsdorf Oppeln. Die 8 Kilometer lange Strecke überlegte sich der  Lokalhistoriker Mariusz Woźniak: „Ich habe Objekte gewählt die maximal ca. 200 m von der Waldstraße entfernt waren. So konnte ich den Teilnehmern eine Schießscharte aus dem 19. Jahrhundert, einen gut erhaltenen Keller von einem Gebäude oder die Reste eines großen Schwimmbeckens zeigen. Die Menschen sind an solchen Sachen sehr interresiert, die – sagen wir mal – etwas anders sind als im Fernsehen. Es gefällt ihnen etwas live zu sehen“ – so Woźniak.

 

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Viele der Teilnhemer kannten zwar den Weg der Fahrradtur, aber fast niemand wusste was sich noch im Waldinnerem befindet , wie Adam Szmist aus Lamsdorf: „Ich wohne seit 20 Jahren in Lamsdorf und dachte eigentlich, dass ich die Umgebung hier kenne. Aber wir sind an solchen Orten gewesen, die ich nie gesehen habe. Ich war begeistert. Manche der Orte habe ich auf alten Landkarten gesehen, aber es ist schwierig da alleine hin zu gelangen“. Auch 15 Bewohner aus dem Nachbarort Sabine (Sowin) waren bei dem Ausflug dabei. Unter ihnen Jan Sobek: „Vor 40 Jahren war ich das letze Mal hier, und diese Gelegenheit heute konnte ich mir nicht entgehen lassen. Es war für mich wie Geschichtsunterricht, ich freue mich sehr dabei gewesen zu sein“ – so der Teilnehmer.

 

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Fast 50 Personen nahmen an der Spurensuche in Lamsdorf teil Foto: M. Leibig
Fast 50 Personen nahmen an der Spurensuche in Lamsdorf teil
Foto: M. Leibig

 

Die Lokale Geschichte von Lamsdorf und den Umliegenden Ortschaften erkundet das Zentrale Kriegsgefangenenmuseum in Lamsdorf im Rahmen des Zyklus Lamsdorfer Museumstreffen („Łambinowickie Spotkania Muzealne”). Diese finden einmal im Monat statt. Weitere Infos finden Sie unter www.cmjw.pl

 

Manuela Leibig

Herbst im Zeichen deutscher Kultur

Mit gleich zwei Veranstaltungen des Bundes der Jugend der Deutschen Minderheit starteten am 1 Oktober die 13. Deutschen Kulturtage in der Oppelner Woiwodschaft. Bevor es diese Woche rchtig losgeht, fand am Samstag zuerst ein Sprachworkshop und dann das Garagenkonzert der Band “Schlesien Gebeiet” statt.

 

 

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Am Samstagnachmittag konnte jeder Teilnehmer des Sprachworkschops „Deutsch mal anders“ seine Deutschkenntnisse unter Beweis stellen. Die Leiterin des Workshops Katarzyna Sroka hat praktisch orientierte Aufgaben und Sprachspiele vorbereitet:

Ich wollte keinen langweiligen Vortrag halten. Den Schwerpunkt legte ich auf die aktive Teilnahme an Spielen und anderen Aktivitäten, um so zu zeigen, das Deutsch eine ganz schöne Sprache ist, mit der wir auch Spielen können. Ich habe Berliner Sehenswürdigkeiten gezeigt und wir haben zusammen die Spitznamen dieser erörtert. So wissen Alle Teilnehmer dass die Bewohner von Berlin z.B. das Kanzleramt als Waschmaschine bezeichnen, und den Funkturm einen Langen Lulatsch nennen“.

 

 

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Am Abend fand das Garagenkonzert statt. Die Band „Schlesien Gebiet“ hörten sich über 200 Personen an. Einige kamen gezielt zum Konzert, andere waren in der Nähe spazieren und leisen sich durch die rockige Musik in den Hof der SKGD in die Konopnicka Straße 6. locken. Andrea Polański aus Gogolin kam mit ihrer Schwester und ihren Eltern zum Konzert:

Ich habe die Band schon Mal live gehört und es hat mir sehr gefallen, die spielen ja moderne deutsche Musik, von Nena, über Juli bis hin zu Wir sind Helden. Es hört sich sehr gut an was die Band spielt“.

Das Konzert wurde von dem Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Oppeln finanziert.

 

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Das Programm der Deutschen Kulturtage, die noch bis November dauern , finden Sie auf der Internetseite www.skgd.pl 

 

Manuela Leibig

Fotos: TSKN/Fotoenigma

„Der Krieg und die Kunst“ in Friedersdorf

Ein Besuch im Heimatmuseum „Farska Stodoła“ lohnt sich jetzt noch mehr als sonst. In Friedersdorf wurde vor kurzem eine neue Ausstellung mit dem Titel „Der Krieg und die Kunst”  eröffnet. 

 

 

Der in Oberglogau  geborene Max Rauer-Pollak malte die in Friedersdorf ausgestellten Aquarellen 1942-1943 an der Ostfront. Zu betonen ist, dass auf den Porträts nur zwei deutsche Soldaten zu sehen sind, die restlichen Bilder zeigen einheimische: Russen und Mongolen. Auch ein Ort in Oberglogau ist auf einem der gut erhaltenen Bilder zu sehen. Eine Cousine von der Betreuerin des Heimatmuseums Róża Zgorzelska erbte die Bilder:

 

Die Aquarellen wurden an der Ostfront gemalt. Foto: M. Leibig
Die Aquarellen von Max Rauer-Pollak wurden an der Ostfront gemalt. Foto: M. Leibig

 

“Im März diesen Jahres war ich bei ihr zu Besuch, sie hat mir diese Bider gezeigt. Und sie sah, dass mich dieses Thema sehr interessiert, und da hat sie beschlossen, dass sie mir die Bilder schenkt, und ich werde hier in Friedersdorf eine Ausstellung von den Bildern machen. Damit auch die Leute in unserer Umgebung, in unserer Gemeinde, in Oberglogau darauf stolz sein können, dass ein guter Maler – denn dass sind wirklich gute Bilder – dass ein guter Maler aus Oberglogau stammt und wir wussten nichts darüber, deswegen freut mich dass sie mir die Bilder geschenkt hat”.

 

Max Rauer-Pollak war vom Beruf kein Maler, er studierte in Breslau Theologie. Nach dem Krieg flüchtete er nach Wiesbaden, wo er für die US-Armee als Zeichner von Plakaten, Comics und Büchern gearbeitet hat. Im Alter von 69 Jahren heiratet Max Rauer-Pollak die ebenfalls aus Oberglogau geflüchtete Gertruda Schneider.

 

 

Die Geschichte der Bilder von Max Rauer-Pollak ist noch nicht ganzheitlich erkundet:

 

 

 

Die Ausstellung „Der Krieg und die Kunst”  mit den Bildern von Max Rauer-Pollak werden bis Ende November im ersten Stock des Heimatmuseums in Freiedersdorf zu bewundern sein.

 

 

Da das Museum in Friedersdorf ehrenamtlich geführt wird, werden alle Besucher um früheren Kontakt mit Frau Róża Zgorzelska gebeten, die Nummer ist 668 290 809

 

 

Manuela Leibig

 

Rowerem po byłym poligonie

Das Museum in Lamsdorf lädt zum Fahrradausflug ein. Foto: M. Leibig
Das Museum in Lamsdorf lädt zum Fahrradausflug ein. Foto: M. Leibig

W ramach Europejskich Dni Dziedzictwa Muzeum w Łambinowicach zaprasza 28.09.2016 (środa) na wyprawę rowerową szlakiem trudno dostępnych miejsc, które świadczą o przeszłości tego terenu. 

 

Pasjonat historii Mariusz Woźniak  pokaże pozostałości obiektów poligonowych oraz obozowych, głównie z lat II wojny światowej. Początek spotkania o 15:30 w budynku Centralnego Muzeum Jeńców Wojennych (CMJW) w Łambinowicach przy ulicy Muzealnej 4, natomiast koniec spotkania planowany jest na 18:30.

W tym dniu można bezpłatnie wypożyczyć rower z wypożyczalni przy Muzeum.

 

Zainteresowane osoby proszone są o kontakt z sekretariatem CMJW pod nr. tel.: 77 4 343 475  do 20.09.2016 (wtorek).

 

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Stadt der Kinder

Die Kinderspielstadt in Raschau versammelte 140 Kinder aus Polen und Deutschland, die für eine Woche in die Rollen der Erwachsenen geschlüpft sind.

Seit März liefen die Planungen für die Kinderspielstadt „Mini Miasto – Klein Raschau“, in die auch Kinder aus der Vereinsschule Pro Liberis Silesiae involviert waren. Koordinatorin des Projektes Sabina Prokop erinnert sich: „Die Kinder evaluierten die letztjährige Veranstaltung und haben sich überlegt, welche Workshops sie dieses Jahr haben möchten. Sie waren dabei sehr kreativ.“
Roland Schmidt, der Leiter der Sprachabteilung im Goethe-Institut Krakau hat sich vorgenommen, die Initiative jedes Jahr zu besuchen: „Ich sehe an den Gesichtern der Kinder, dass sie gerne mitmachen. Es geht hier nicht nur um Spaß, sie lernen auch wie man miteinander umgeht, und sprechen dabei Deutsch. Ich bin tief beeindruckt, wie selbstständig die Kinder arbeiten.“ Das Projekt wurde vom Institut für Auslandsbeziehungen gefördert.
Am Freitag, den 08.07.2016 um 15:00 Uhr öffnen die Kinder in Mini Miasto – Klein Raschau das Tor in Ihre Welt. Alle Interessierten sind eingeladen, sich die von Kindern geschaffene Welt anzusehen.
Mehr zu diesem Projekt lesen Sie im Wochenblatt vom 08.07.2016.
 
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20160704_134847Manuela Leibig,  Katarzyna Makusz