Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Erinnerung an die Opfer

Am 4. Mai wurde in der Kirche zur Heiligen Hedwig von Schlesien in Blottnitz eine heilige Messe für die während des 2. Weltkriegs Gefallenen, Vermissten, Deportierten und ermordeten Bewohner von Blottnitz, Centawa und Warmuntowitz zelebriert.

Nach der heiligen Messe versammelten sich die Teilnehmer vor der Gedenktafel an der Außenwand der Kirche.
Foto: DFK Blottnitz

Schon das 24. Mal hatten sich der Vorstand des DFK Blottnitz mit Beteiligung des Vorstandes des DFK Warmuntowitz dazu entschlossen, auf diese Art der Opfer des 2. Weltkrieges zu gedenken. Dank des Pfarrers wurde die Messe zweisprachig in Deutsch und Polnisch gehalten. Nach der heiligen Messe versammelten sich die Teilnehmer vor der Gedenktafel an der Außenwand der Kirche. Nach den Gebeten hatte Henryk Juretko vom DFK Blottnitz das Wort ergriffen. Er bedankte sich beim Pfarrer und den teilnehmenden Mitgliedern der Pfarrgemeinde und sprach über die Grausamkeiten des 2. Weltkrieges und der Zeit danach. Henryk Juretko gedachte auch der jetzigen Kampfhandlungen in der Ukraine, im Nahen Osten und in anderen Gebieten der Welt. Zum Schluss seiner Ansprache trug er ein Zitat aus dem Tagebuch von Albert Adamski, einem Teilnehmer des 1. Weltkrieges an der Westfront, vor. Der letzte Satz des Zitats lautet „Die Menschheit ist in einen Wahnsinn gefallen”. Die Gedenkfeier wurde mit den Liedern „Näher mein Gott zu Dir…” und „Ich hatt einen Kameraden…” beendet. Wie immer war die Gedenkfeier mit der Oberschlesien Tragödie verbunden.

DFK Blottnitz

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