Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Monday, August 8, 2022

Flüchtlingsproblematik im Mittelpunkt

Die Gruppe "Flüchtling" präsentiert die Ergebnisse ihres Workshops.
Die Gruppe “Flüchtling” präsentiert die Ergebnisse ihres Workshops.

Am vergangenen Wochenende trafen sich 50 Jugendliche in Glatz bei der bereits zum 16. Mal veranstalteten Jugendkonferenz des Bundes der Jugend der Deutschen Minderheit (BJDM). Das Leitthema war diesmal: „Europa in den Händen der Jugend“.

 

Am Freitagabend wurde die Konferenz in Glatz feierlich eröffnet. Danach begaben sich alle Teilnehmer in  die Stadt, wo es eine zweisprachige Stadtführung gegeben hat. Am Samstag fingen die drei Workshops an. Kunstliebhaber stellten Europa mit ihren Augen auf großen Plakaten dar. Die Gruppe „Flüchtling“ hatte einen besonderen Gast: Andrew Moussa, ein Flüchtling aus Ägypten erzählte, was er während seiner Flucht erlebt hat und wie es ist in ein neues Land zu kommen. Die Teilnehmer dieser Gruppe setzten sich mit der Flüchtlingsproblematik auseinander. Beim Workshop „Europa aus vielen Perspektiven“ sprachen die Teilnehmer über Diskriminierung gegenüber Minderheiten. Ein weiterer Schwerpunkt hier waren junge Menschen in der Politik oder ihre Abwesenheit in der Politik, und was gemacht werden muss, damit Jugendliche an der Politik interessiert sind.

 

Am Samstagabend gab es eine Diskussion mit dem Flüchtling Andrew Moussa und allen Teilnehmern der Konferenz. Bei der Diskussion war auch als Vertreter der Deutschen Minderheit in Glatz Horst Ulbrich anwesend.

 

Am Sonntag präsentierten die Teilnehmer, was sie während der Workshops erarbeitet haben.

 

Das Organisationsteam bestand dieses Mal nur aus vier Personen, doch das Motto „weniger ist mehr“ fand auch hier seine Anwendung, versicherte die BJDM-Chefin Katrin Koschny. „Das Team hat sehr gut gearbeitet, ich bin mit seiner Arbeit zufrieden.“ Solche großen Projekte ziehen junge Menschen auch außerhalb des BJDMs an, die Teilnehmer kamen diesmal aus den Woiwodschaften Oppeln, Schlesien und Niederschlesien.

 

Manuela Leibig/adur

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