Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Heinrich II. soll selig werden

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Eine Konferenz im Priesterseminar in Liegnitz erinnerte an die Schlacht bei Wahlstatt vor 775 Jahren. Foto: Johannes Rasim

Eine historische Tageskonferenz zur 775-Jahre Schlacht bei Wahlstatt veranstaltete das Priesterseminar der Diözese Liegnitz.

 

Am 9. April sprachen polnische Wissenschaftler, Geistliche und Politiker über den Einsatz des Piasten Heinrich II. (genannt der Fromme) „zu Rettung des Kontinents vor den Mongolen“. So sprach der griechisch-orthodoxe Bischof der Diözese Breslau-Danzig, Włodzimierz Juszczak, über die Rolle der griechisch-katholischen Gläubigen im Gedenken an Heinrich II. „Schlacht von Liegnitz – Polen als Vorposten des christlichen Europas“ war der Beitrag von Prof. Romuald Szeremietiew. Der Geistliche Prof. Stanisław Araszczuk berichtete über Heinrich II. aus Sicht seiner Mutter, der Heiligen Hedwig.

 

An der Konferenz nahmen auch Weihbischof Marek Mendyk und Bischof Senior Stefan Cichy aus Liegnitz teil. Gemeinsam mit Bischof Juszczak segneten sie die Teilnehmer und versprachen ihren Einsatz für die Seligsprechung Heinrichs II.

 

In der Schlacht bei Wahlstatt besiegte am 9. April 1241 ein mongolisches Heer die piastische Streitmacht unter Führung des Piastenherzogs Heinrich des Frommen. Das piastische Ritterheer verlor zwar die Schlacht, die Mongolen zogen sich jedoch zurück und haben seither keine Kriege mehr gegen Europa geführt. Heinrich der Fromme kam in der Schlacht ums Leben und  wurde damit als „Verteidigers des Abendlandes“ zur Legende.

K. Kandzia

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