Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Monday, January 24, 2022

Immer mehr Menschen sind #sprachlos

Vor wenigen Tagen startete der Bund des Jugend der deutschen Minderheit seine Protestaktion #sprachlos gegen die vom Sejm im Haushalt 2022 beschlossene Kürzung der Mittel für den Deutschunterricht als Minderheitensprache. Immer mehr Menschen unterstützen die Jugend und posten ihre Bilder in den sozialen Netzwerken.

 

„Als Vorstand des Bundes der Jugend der deutschen Minderheit in Polen möchten wir unseren ausdrücklichen Widerstand gegen die Entscheidung des Sejm zum Ausdruck bringen. Kinder und Jugendliche, die in den Schulen die Minderheitensprache lernen, werden am meisten unter den politischen Entscheidungen der Regierung leiden. Auf diese Weise werden wir der Möglichkeit der Entwicklung, der Chancen und der gesetzlich garantierten Freiheit, die “Sprache des Herzens” zu lernen, beraubt.”, lesen wir auf dem Facebook-Profil des Bundes, der die Aktion #sprachlos initiiert hat. Jeder, der ebenso symbolisch seine Kritik an  den Kürzungen beim Deutschunterricht als Mnderheitensprache zum Ausdruck bringen will, kann von sich ein Protraifoto mit vor dem Mund gehaltener Hand machen, einen Schwarz-Weiß-Filter verwenden und das Foto in den sozialen Netzwerken mit den Hashtags #niemaMowy #sprachlos hochladen.

 

Der Oppelner SKGD-Vorsitzende Rafał Bartek.
Foto: facebook

 

Heute, wenige Tage nach dem Start der Aktion, werden immer mehr Protestbilder in den sozialen netzwerken gepostet. Die Jugend wird dabei nicht nur von Mitgliedern der deutschen Minderheit und anderer Volksgruppen in Polen unterstützt. Ihre Protestbilder posten auch polnische Politiker, wie die Sejmabgeordneten Wanda Nowicka (Lewica), Marek Krząkała (Koalicja Obywatelska) und der EU-Abgeordnete Łukasz Kohut (Wiosna).

 

 

 

 

Unterstützung kommt auch aus der deutschen Politik von den Bundestagsabgeordneten Dietmar Nietan (SPD), Christoph de Vries (CDU) und dem Bundesbeauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Prof. Bernd Fabrtius.

 

 

 

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