Joachim Halupczok – Ausnahmetalent im Radsport
In seinem Heimatort Tempelhof, einem kleinen Dorf inmitten der Wälder der Gemeinde Chronstau, steht für Joachim Halupczok ein Denkmal. Es ist eine Statue aus Bronze, die den erfolgreichen Radrennfahrer auf seinem Lieblingsfortbewegungsmittel zeigt: dem Fahrrad. Das Ausnahmetalent im Radsport wurde am 3. Juni 1968 geboren. Bereits als Jugendlicher dominierte Halupczok die Radsport-Nachwuchskategorien im ganzen Land. Im Jahr 1987 holte er bei den polnischen Radmeisterschaften gleich drei Goldmedaillen. Im Straßenrennen, beim Rennen auf der Bahn und beim Querfeldein-Rennen – aus all diesen Wettbewerben ging Achim, wie er von Freunden und der Familie genannt wurde, als Sieger hervor. Schon ein Jahr später stand er mit seiner Mannschaft auf dem Siegertreppchen bei den Olympischen Spielen in Seoul. Dort holten die polnischen Radfahrer bei dem 100 km-Mannschaftsfahren eine Silbermedaille. Weitere Erfolge schlossen sich an: 1989 wurde Halupczok polnischer Meister im Straßenrennen, später, im französischen Chambery, Amateurweltmeister im Einzelrennen. Danach wechselte Halupczok zum Profi-Radsport über. Seine Karriere wurde von der Diagnose Herzrhythmusstörung unterbrochen. Er stieg zwar noch aufs Rad, doch an seine großen Erfolge konnte er nicht mehr anknüpfen. Die Ärzte rieten ihm, Anstrengungen zu vermeiden und ein ruhiges Leben zu führen. Doch ein Leben ohne Sport konnte sich Achim nie vorstellen. Am 5. Februar … Joachim Halupczok – Ausnahmetalent im Radsport weiterlesen
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