Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Thursday, July 7, 2022

Musik nicht nur zu Weihnachten

„Du bist meine Insel”, „Bitte hör nicht auf zu träumen“ und „Himmelblaue Augen“ sind die Lieder des neuen Albums, das die Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen in Oppelner Schlesien herausgebracht hat. Im Rahmen des Projekts „Förderung von Künstlergruppen der deutschen Minderheit und ihres kulturellen Schaffens“ wurden auch zwei Videoclips aufgenommen.

 

„Insgesamt fünf Songs wurden im Rahmen des Projekts aufgenommen und sind auf dem Album enthalten. Die Künstler, die sie aufgeführt haben, sind Julia Ledwoch, Julia Chrobok, Vanessa Gonsior und die Bands Kroschnitzer Echo und Glogovia Brass“, sagt Andrea Pownuk von der SKGD. Das Album wird demnächst im SKGD-Büro erhältlich sein. Außerdem wurden zwei Videoclips produziert: für Julia Ledwoch und das Kroschnitzer Echo. Die Sängerin Julia Ledwoch ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Am Drehtag des Videoclips war es sehr frostig und es fiel Schnee. Das gab dem Ganzen eine ganz besondere geheimnisvolle Aura. Wir haben alle gefroren, aber das war es wert. Das Lied ist sowohl textlich, als auch musikalisch leicht und angenehm zu hören. Wir wollten, dass der Videoclip auch so ist. Das Ergebnis ist ein stimmungsvoller Clip mit winterlichen Akzenten“, sagt die Künstlerin. Beide Videoclips werden noch vor Weihnachten auf dem YouTube-Kanal der SKGD verfügbar sein. „Die Lieder wurden im VOX ART-Studio von Natalia Rygiel in Leuber aufgenommen und einer der Videoclips in der Pfarrscheune in Friedersdorf mit freundlicher Unterstützung von Frau Róża Zgorzelska“, so Andrea Pownuk.

 

Echo Krośnicy
Foto: Adam Liszka

 

Das Projekt umfasste auch Fotoshootings mit 16 Künstlern der deutschen Minderheit. Der Autor der Fotos ist Adam Liszka. „Die Fotos von den Shootings werden zur Promotion der Gruppen auf unserer Website www.skgd.pl verwendet. Natürlich erhalten die Gruppen auch Fotos, die sie für Plakate oder ihre eigene Website nutzen können. Wir haben in der Deutschen Minderheit so viele Künstler und dessen sollten wir uns rühmen, weil sie tolle Arbeit leisten“, sagt Andrea Pownuk. Dank der Promo-Aktion besteht die Chance, dass von den Sängern und Musikgruppen nicht nur die Mitglieder der Deutschen Minderheit, sondern auch die Einwohner der Region hören.

 

Das Projekt „Förderung von Künstlergruppen der deutschen Minderheit und ihres kulturellen Schaffens“ wird aus Mitteln des Ministeriums für Inneres und Verwaltung finanziert.

Anna Durecka

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