Interview mit Benjamin Józsa
Mit Benjamin Józsa hat die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) einen neuen Sprecher gewählt, der auf jahrzehntelange Erfahrung aus der Minderheitenarbeit in Rumänien zurückgreifen kann. Im Gespräch mit Andrea Polanski betont er, wie wichtig klare Kommunikation, Nachwuchsarbeit und eine starke politische Sichtbarkeit sind – und warum Minderheitenarbeit für ihn vor allem eines bleibt: Friedensarbeit.







„Johann Christoph Brotze (* 12. September 1742 in Görlitz; † 16. August 1823 in Riga) absolvierte das Gymnasium in Görlitz und studierte dann Theologie und Philosophie an den Universitäten von Leipzig und Wittenberg. Er ließ sich auch als Zeichner ausbilden. 1768 ging er nach Riga und verbrachte 46 Jahre als Lehrer und Konrektor zunächst am dortigen Kaiserlichen Lyzeum, ab 1804 als Oberlehrer am Gouvernements-Gymnasium. Während dieser Zeit sammelte er Quellen, Aufzeichnungen und Nachrichten zur Geschichte Rigas, Livlands, Kurlands und Estlands. Sein Werk ist heute eine wertvolle Quelle für Historiker.“



