Mit Olivia Schubert, der neu gewählten Präsidentin der FUEN, sprach Andrea Polanski über ihre Rolle als erste Frau an der FUEN-Spitze, die aktuellen Herausforderungen für Minderheiten in Europa, den Einfluss von Digitalisierung und demografischem Wandel, den Umgang mit dem Erstarken rechter Bewegungen, ihre Erfahrungen aus der deutschen Minderheit in Ungarn sowie ihre Prioritäten und Ziele für die FUEN.
Digitalisierung
Historische Spaziergänge in Gleiwitz und Digitalisierung der Mazewot – ein Projekt, das Geschichte mit Moderne verbindet
In diesem Jahr wird Gleiwitz erneut zu einem Ort der Begegnung mit der lokalen Geschichte der jüdischen Gemeinschaft. Das Projektteam plant vier Veranstaltungen: drei Bildungsspaziergänge sowie eine sozial-pädagogische Aktion für Freiwillige. Begleitet werden sie von einer Online-Ausstellung sowie der Digitalisierung von weiteren 30 Mazewot des ältesten jüdischen Friedhofs in Gleiwitz, gegründet im Jahr 1815.Read More …
Nachhaltigkeit, Literatur und Umweltbewusstsein
Letzte Woche startete die Ausstellung „Digital und Zirkulär“ im Gebäude der Germanistik der Universität Oppeln in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Bibliothek Oppeln. Die Ausstellung „Digital & Circular: Auf dem Weg zu einer zirkulären Gesellschaft“ bietet viele interaktive Elemente per QR-Code und macht auf viele Möglichkeiten zur Verringerung der Umweltverschmutzung und Verschwendung durch Digitalität aufmerksam. Zudem wurden Vorträge rund zum Thema Natur, Klima und Umwelt gehalten.
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Mit dem Potsdamer Geschäftsführer des Deutsch-Polnischen Jugendwerks, Stephan Erb, sprach Andrea Polanski über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeit des DPJW, die sich wandelnden Themenschwerpunkte in der Jugendarbeit und die Rolle des deutsch-polnischen Jugendaustauschs für die europäische Integration.Read More …
Schon bald werden Archivausgaben der größten Zeitung der Deutschen in Polen im Internet verfügbar sein. Das Forschungszentrum der Deutschen Minderheit hat eine Finanzierung für die Digitalisierung der dem heutigen „Wochenblatt.pl“ vorangegangenen Mutationen erhalten, d. h. der „Oberschlesischen Nachrichten“, der „Oberschlesischen Zeitung“ und des „Schlesischen Wochenblatts“.Read More …
Die Deutschen starten ins Jahr 2024 mit ein paar zusätzlichen Milliarden, die sie – bildlich gesprochen – in den Ecken und Winkeln ihrer Sofas vergraben haben. Es geht nicht um den Euro, sondern um die gute alte D-Mark. Die Menschen in Deutschland sind bekannt für ihre Liebe zum Bargeld. Mehr als zwei Jahrzehnte nach der Ablösung der D-Mark durch den Euro sind immer noch Millionen von Münzen und Scheinen nicht umgetauscht worden.
Ein Teil dieses Geldes wurde wahrscheinlich von Touristen, die Deutschland im Laufe der Jahre besucht haben, als Souvenir mitgenommen. Ein anderer Teil wird von Sammlern oder Nostalgikern aufbewahrt – oder ist einfach in Vergessenheit geraten. In den Geschäften kann man nicht mehr mit D-Mark bezahlen. Sie kann aber immer noch in Euro umgetauscht werden. Zur Erinnerung: Seit Anfang 2002 ist die D-Mark kein gesetzliches Zahlungsmittel mehr. Von den 162,3 Milliarden Mark, die zu diesem Zeitpunkt im Umlauf waren, wurden jedoch rund 7,5 Prozent nie umgetauscht. Nach Angaben der Bundesbank waren Ende November 2023 noch 12,24 Milliarden Mark im Umlauf: 5,68 Milliarden in Banknoten und 6,56 Milliarden in Münzen. Für diese würde die Bank 6,26 Milliarden Euro auszahlen. Selbst für die größte europäische Volkswirtschaft ist dies ein beträchtlicher Betrag. Vor allem in einer Zeit, in der die Regierung dringend Geld zur Finanzierung wichtiger Infrastrukturprojekte benötigt.
Es gibt keine Pläne, den Umtausch zu stoppen
Die Rede ist von Projekten wie der grünen Energiewende oder der Modernisierung des Schienennetzes. Obwohl die Mark „nur allmählich“ den Weg zurück zur Bundesbank findet, machen sich die Währungshüter keine Sorgen, dass ihnen das Bargeld ausgeht. Wer alte Münzen oder Scheine besitzt, kann sie in jeder beliebigen Höhe in einer Filiale dieser Bank umtauschen. Und das geschieht auch jedes Jahr. Der Umrechnungskurs ist fest: 1 Euro = 1,95583 DM. Der Service ist kostenlos. Im vergangenen Jahr haben mehr als 90.000 Menschen bei der Bundesbank mehr als 53 Millionen Mark in 27 Millionen Euro umgetauscht. Das ist ein höherer Betrag als im Jahr zuvor. Zwei Drittel davon entfielen auf Banknoten, ein Drittel auf Münzen. Das meiste Geld kam aus Bayern, das damit vor Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg lag. Es gebe keine Pläne, den Umtausch zu stoppen, versichert die Bank auf ihrer Website.
“Wer alte Münzen oder Scheine besitzt, kann sie in jeder beliebigen Höhe umtauschen.”
In Europa ist Deutschland damit in der Minderheit, denn nur fünf weitere Länder der Eurozone haben keinen Termin für den Umtausch ihrer ehemaligen Währungen festgelegt: Österreich, Irland, Estland, Lettland und Litauen. In den übrigen Ländern wurde bei der Einführung des Euro eine begrenzte Frist für den Umtausch der alten Münzen und Banknoten festgelegt. In Frankreich mussten alle Francs bis zum 31. März 2008 umgetauscht werden. Griechenland war etwas nachsichtiger – Drachmen konnten bis März 2012 umgetauscht werden. Wer seitdem altes Geld unter einer losen Bodendiele gefunden hat, kann von Pech reden.
Deutsche zahlen immer noch in bar
Die Deutschen haben keinen Grund zur Eile. Und vielleicht werden manche von ihnen deshalb die Mark nicht los. Schilder mit der Aufschrift „Nur Bargeld“ sind in deutschen Restaurants und Kiosken keine Seltenheit. Obwohl immer häufiger mit Karten oder digitalen Geldbörsen bezahlt wird, war Bargeld auch im Jahr 2021 das am häufigsten genutzte Zahlungsmittel im Alltag. Das geht aus einer Studie des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Bundesbank hervor. Demnach werden 58 Prozent der gekauften Waren und Dienstleistungen bar bezahlt. Im Verhältnis zum Transaktionsvolumen lag der Anteil der Barzahlungen jedoch nur bei 30 Prozent, da größere Einkäufe und solche, die im Internet getätigt werden, in der Regel nicht in bar bezahlt werden. Im Durchschnitt hatte jeder Befragte rund 100 Euro Bargeld in seinem Portemonnaie. Und für ein Drittel der deutschen Bevölkerung ist Bargeld nach wie vor das bevorzugte Zahlungsmittel: „Die Bundesbank rechnet damit, dass in den nächsten Jahren viel mehr D-Mark umgetauscht wird“, sagte Burkhard Balz, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, im Dezember der Deutschen Presse-Agentur und fügte hinzu: „Vor allem beim Aufräumen von geerbten Häusern und Wohnungen wird man wohl noch Mark finden.“ Die D-Mark, die nach dem Umtausch bei der Zentralbank landet, beendet ihr Leben als Zahlungsmittel. Banknoten kommen an Ort und Stelle in den Schredder. Münzen werden sortiert und an eine der fünf deutschen Münzanstalten geschickt, wo sie entwertet werden. Das Metall wandert dann zu Unternehmen der Altmetallwirtschaft, die es für andere Zwecke einschmelzen.
K.Ś.
Wie auch der BJDM ist das Antidotum bunt, jung, deutsch und modern. Die Zeitschrift wird schon 16 Jahre herausgebracht und es ist an der Zeit, dass wieder ein frischer Wind aufkommen muss. Um das zu erreichen, startete das Antidotum letztes Jahr ein Makeover – das Antidotum soll unter anderem digitaler werden. Das wurde nun erreicht!








