Morgen wird im Theater Eko Studio in Oppeln das Theaterstück „Wie zwei Tropfen reinen Wassers” uraufgeführt. 30 Schüler aus den Schulen in Oppeln, Kandrzin Cosel und Raschau sind in dieses Theaterprojekt engagiert.
Dokumentations- und Ausstellungszentrum der Deutschen in Polen
Das Dokumentations- und Ausstellungszentrum der Deutschen in Polen lädt zu einem besonderen Musik- und Sprachworkshop „Adventssingen im Zentrum“ ein, der am Dienstag, den 2. Dezember 2025, um 17:00 Uhr in der Einrichtung in der Szpitalna-Straße 11 in Oppeln stattfindet.
Wie entwickelt sich die Identität von Menschen, die sich nach 1945 zwischen Polen, der BRD und der DDR wiederfanden? Ist Nationalität etwas, das man „mitnehmen“ kann, oder unterliegt sie ständig neuen Verhandlungen? Wie beeinflusst die Erinnerung an die Vergangenheit – sowohl individuell als auch kollektiv – die Art und Weise, wie wir heute über Migration und Vertreibung sprechen?
Drei Begriffe, eine Ausstellung, zwei Ausstellungsorte
Am Wochenende traf sich eine Gruppe junger Menschen, um über Herkunft und Identität zu reflektieren. Der Workshop mit dem Titel „Heimat. Ich. Zukunft“ wurde von Kulturmanagerinnen aus Oppeln und Allenstein gemeinsam geplant und organisiert. Ziel war es, dass die Teilnehmenden in zwei Tagen eine Ausstellung zum Thema erstellen. Das Resultat wird demnächst in Allenstein und danach in Oppeln zu sehen sein.
Herbst im Zeichen von Begegnungen
Grau-trübes Wetter, es wird schnell dunkel, und die Gartenarbeiten neigen sich dem Ende zu – für viele Senioren sind Oktober und November die schwierigsten Monate des Jahres. – Wichtig ist, in dieser Zeit eine angenehme Beschäftigung zu finden. Deshalb organisiert die Wohltätigkeitsgesellschaft der Deutschen in Schlesien (WDS) Vorträge sowie Ausflüge zum Deutschen Dokumentations- und Ausstellungszentrum in Oppeln – informiert Agata Baron, Leiterin des WDS-Büros.
Am 5. August vor 75 Jahren hatten deutsche Vertriebenenverbände eine Charta der deutschen Heimatvertriebenen unterzeichnet. In einer Massenkundgebung in Stuttgart-Bad Cannstatt haben sie ihre Forderungen verkündet. In einem Festakt wurde daran, aber auch an das Schicksal der Heimatverbliebenen erinnert. Ferstredner war u. a. Bundeskanzler Friedrich Merz.
Das Oberschlesische Museum in Ratingen steht vor einer ungewissen Zukunft. Nach einer knappen Abstimmung für einen Umzug der Einrichtung regt sich breiter Protest.
Das Dokumentations- und Ausstellungszentrum der Deutschen in Polen lädt zu einem Gespräch mit Halina Łabęcka ein, einer Expertin für das Erbe und die Geschichte der oberschlesischen Juden und Autorin eines Führers über den jüdischen Friedhof in Oppeln. Read More …
Im Gespräch: Danuta Cholewa über zweisprachige Erziehung in deutsch-polnischen Familien
Wie gelingt es, Kinder zweisprachig zu erziehen? Wo findet man Unterstützung – und warum lohnt sich das überhaupt?Read More …
Das Entsendeprogramm des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) unterstützt Organisationen der deutschen Minderheiten in Osteuropa und Zentralasien durch den Einsatz von Kulturmanager:innen und Redakteur:innen. Mit ihrem Fachwissen helfen sie nicht nur bei Projekten, sondern auch dabei, ein modernes Deutschland- und Europabild zu vermitteln und die kulturelle Vermittlerrolle der Organisationen zu stärken. Wir sprechen mit den Entsandten über ihre Aufgaben, Ziele und Beweggründe für diese interkulturelle Tätigkeit. Mit Iga Nowicz sprach Victoria Matuschek.











