Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

Flucht und Vertreibung

Interview mit BdV-Präsident Stephan Mayer

„Erinnerung an Flucht und Vertreibung und der Einsatz für Frieden, Verständigung und Menschenrechte gehören untrennbar zusammen“

Der Bund der Vertriebenen ist die Dachorganisation der Verbände der Vertriebenen und der Landsmannschaften in Deutschland. MdB Stephan Mayer, der selbst sudentendeutsche Vorfahren hat, wurde im Oktober mit großer Mehrheit zum Präsidenten des BdV gewählt. Im Interview mit dem Neuen Wochenblatt.pl beschreibt er, welche Schwerpunkte er in seiner Präsidentschaft setzen möchte und wie er selbst von der Fluchterfahrung seiner Eltern geprägt wurde. Die Fragen stellte Mauro Oliveira.Read More …

Schlesien Aktuell Kompakt vom 12.12.2025

 

Heute wird es bei uns weihnachtlich!
Wir nehmen Sie mit nach Görlitz auf den Schlesischen Christkindlmarkt – den einzigen Weihnachtsmarkt in Deutschland, der den Namen schlesisch trägt. Gemeinsam mit Alfred Theisen entdecken wir dort besondere Traditionen und eine ganz eigene, festliche Atmosphäre.

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60 Jahre Bischofsbrief: Das Gemeinsame suchen, statt das Trennende

Feier in Breslau zum Jahrestag des Briefes der polnischen Bischöfe an ihre deutschen Amtsbrüder

Sechzig Jahre nach dem historischen Brief der polnischen Bischöfe an ihre deutschen Amtsbrüder erinnert Breslau mit einer würdevollen Gedenkfeier, einer Messe und weiteren Veranstaltungen an die mutige Geste der Vergebung und Versöhnung. Der Blick richtet sich dabei nicht nur zurück auf einen kirchlichen Impuls von historischer Tragweite, sondern auch in die Zukunft.

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Ausstellung zu Lebensgeschichten deutscher Frauen nach dem Zweiten Weltkrieg – Flucht, Vertreibung und Integration

Ungehört. Geschichten, die bisher nicht erzählt wurden

Rosmarie Becker aus Pommern, Edith Gleisl aus Ostpreußen, Friederike Niesner aus Mähren, Gertrud Müller aus Oberschlesien, Emma Weis aus Mähren und Ria Schneider aus der Batschka. Sechs verschiedene Frauen, sechs verschiedene Lebensgeschichten. Und dennoch etwas, das sie alle verbindet: Alle sechs mussten nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen.

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Buchtipp: „Zugezogen: Flucht und Vertreibung – Erinnerungen der zweiten Generation“

Erinnerungen, die nicht verstummen: Wie Nachkommen von Vertriebenen mit den Spuren von Flucht und Heimatverlust leben

Mehr als zehn Millionen Menschen wurden nach dem Zweiten Weltkrieg aus ihren Heimatorten in Mittel- und Osteuropa vertrieben. Diese Erfahrung prägte nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Kinder – die sogenannte „zweite Generation“. In dem von Roswitha Schieb und Rosemarie Zens herausgegebenen Band „Zugezogen: Flucht und Vertreibung – Erinnerungen der zweiten Generation“ kommen genau diese Kinder zu Wort: Menschen, die zwar selbst nicht vertrieben wurden, aber dennoch mit der Last der Vergangenheit aufwuchsen.

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Buchtipp: „Alles, was wir nicht erinnern. Zu Fuß auf dem Fluchtweg meines Vaters“

Was bleibt vom Vergangenen? – Christiane Hoffmanns literarische Spurensuche zwischen Flucht, Heimat und Erinnerung

Wie erinnern wir uns an eine Geschichte, die nicht unsere eigene ist – und doch alles mit uns zu tun hat? In ihrem Roman nimmt Christiane Hoffmann ihre Leser:innen mit auf eine ungewöhnliche Reise: 550 Kilometer wandert sie zu Fuß von Schlesien nach Bayern, auf den Spuren ihres Vaters, der diesen Weg 1945 als Kind im Treck gehen musste. Das Buch ist Familiengeschichte, Reisebericht und historische Reflexion zugleich. Es ist ein Versuch, „die Geschichte in die Gegenwart zu holen“, wie die Autorin in einem Interview erläutert.

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Bücher des VdG: „Grunowen oder Das vergangene Leben“

Ein Roman über die Rückkehr – und das, was sich nicht zurückholen lässt

Arno Surminskis Roman „Grunowen oder Das vergangene Leben“ ist mehr als eine nostalgische Rückschau – er ist ein vielschichtiger Beitrag zur Aufarbeitung der ostpreußischen Nachkriegsgeschichte. Im Mittelpunkt steht die Reise zweier Männer, Felix Malotka und Werner Tolksdorf, die in der Rückkehr in das ehemalige ostpreußische Grunowen nicht nur ihre persönliche Vergangenheit aufleben lassen, sondern sich auch mit kollektiven Erinnerungen, Verlusten und offenen Wunden konfrontieren.

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Bücher des VdG: „Wir sehen uns bestimmt wieder: Ein Kinderschicksal aus Schlesien“

Krieg und Flucht durch die Augen eines Kindes

Der Zweite Weltkrieg hinterlässt unauslöschliche Spuren – nicht nur in der Geschichte, sondern vor allem in den Leben der Menschen, die ihn erlebt haben. Der Roman „Wir sehen uns bestimmt wieder“ von Sigrid Schuster-Schmah erzählt die bewegende Geschichte von Wilma aus Schlesien, die Krieg, Vertreibung und Verlust erlebt. Dabei ist die erzählende Perspektive die eines jungen Mädchens, das durch tragische Erlebnisse verloren gegangen ist, weil sie „sofort groß und erwachsen sein musste“. Durch die Augen eines Kindes entfaltet sich ein eindringliches Bild von Heimat, Angst, Schmerz und der Suche nach Neubeginn. Der Roman zeigt, wie Krieg das Leben unwiederbringlich verändert – und wie ambivalent die Rollen von Tätern und Opfern sein können.

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Die Gedanken sind frei

Ein unvollständiges Narrativ

Wer deutsche Museen besucht hat, die sich den ehemaligen deutschen Ostprovinzen widmen, hat vielleicht bemerkt, dass deren Narrativ mit der Flucht vor der Front im Jahr 1945 und den anschließenden Vertreibungen endet. Die Deutschen, die heute noch in diesen Gebieten leben und die heutige deutsche Minderheit bilden, nehmen dies oft gar nicht wahr.Read More …

Vortrag: Flucht und Vertreibung zwischen den Kriegen

Fast durchgehend Krieg in Schlesien

Das Haus der „A.V. Salia-Silesia Gleiwitz zu Oppeln im CV“ dient nicht nur als Verbindungshaus, sondern oftmals auch als Veranstaltungsort von verschiedenen kulturelle Anlässen. Am Samstag, den 29. März 2025, hielt der Historiker Dr. Bernard Linek vom Schlesischen Institut in Oppeln hier einen Vortrag zum Thema der grenzüberschreitenden Migrationsprozesse in Oberschlesien in den Jahren 1922 – 1939.

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