Vierzig junge Berufseinsteiger aus den drei Partnerregionen Oppeln, Rheinland-Pfalz und Burgund-Franche-Comté in Frankreich haben Ende August eine Woche in der Woiwodschaft Oppeln verbracht. Es war bereits die dritte und letzte Woche des diesjährigen Projekts „Europe Convergence“. Bei diesem Projekt tauschen und erweitern die Teilnehmer ihre beruflichen Erfahrungen, lernen sich gegenseitig kennen und erleben neue Kulturen.
Forschungszentrum der Deutschen Minderheit
Während der wissenschaftlichen Konferenz „Die deutsch-polnische Grenze in der Zwischenkriegszeit“, die vom 19. bis zum 21. Mai 2023 auf dem Sankt Annaberg stattfand (wir berichteten), informierte auch das Forschungszentrum der Deutschen Minderheit über seine Arbeit. Der Leiter des Zentrums, Dr. Michał Matheja, kündigte in diesem Rahmen zudem ein neues Forschungsprojekt an – und rief die Angehörigen der Minderheit zur Zusammenarbeit auf.
In dieser Sendung nehmen wir Sie mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Denn wir besuchen das Dokumentations- und Ausstellungszentrum der Deutschen in Polen mit Sitz in Oppeln. Dort treffen wir Bogna Piter, eine Mitarbeiterin des Zentrums, und sehen uns mit ihr die Dauerausstellung an. In dieser wird die Geschichte und Gegenwart der deutschen Minderheit in Polen präsentiert.
Am vergangenen Wochenende (19.-21.05.) fand auf dem Sankt Annaberg eine dreitägige Konferenz mit dem Titel „Die deutsch-polnische Grenze in der Zwischenkriegszeit“ statt. Neben verschiedenen Vorträgen von Wissenschaftlern aus Polen und Deutschland stand dabei auch eine Studienreise durch die ehemalige Grenzregion in Oberschlesien auf dem Programm.
Vor einem Jahr startete die neue Bildungsplattform der deutschen Minderheit „supereule.pl“. Diese richtet sich an Schüler, Eltern und Lehrer. Auf der Plattform finden sich Informationen zu Möglichkeiten, Methoden und rechtlichen Aspekten des Deutschunterrichts in Polen. Wir möchten wissen, wie sich dieses Projekt im letzten Jahr entwickelt hat. Darüber sprechen wir mit Beate Tur, der Kulturmanagerin des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) und Betreuerin der Bildungsplattform „supereule.pl“.
Der Verband deutscher Gesellschaften und das Forschungszentrum der Deutschen Minderheit laden zur Konferenz über die deutsch-polnische Grenze nach dem Ersten Weltkrieg ein. Diese findet vom 19 bis 21. Mai auf dem St. Annaberg statt.
Das Wissen über die eigenen Wurzeln ist für jede Gemeinschaft eine wichtige Identitätsquelle. Dies gilt natürlich auch für die deutsche Minderheit in Polen. Ihre Geschichte wird bereits seit 2016 vom Forschungszentrum der Deutschen Minderheit mit Sitz in Oppeln bearbeitet und erforscht. Wie das gemacht wird, darüber spreche ich mit Eva Czeczor, der Archivleiterin des Forschungszentrums.
Um das Leben Deutschgesinnter im Oppelner Land der 50er-Jahre geht es in dem Buch „Fremd im eigenen Land“ von Adriana Dawid. Im Rahmen der Deutschen Kulturtage hat sie es in dem noch jungen Dokumentationszentrum der Deutschen Minderheit in Oppeln vorgestellt.
Die Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien organisiert bereits zum 19. Mal die Deutschen Kulturtage. Die Veranstaltungen werden dieses Jahr in zehn verschiedenen Ortschaften in der ganzen Region Oppeln angeboten. Die Germanistik-Studentin Ania Franik zeigt uns, welche Programmpunkte sie am interessantesten findet.
Gestern und heute (10. und 11.10) organisierte das Forschungszentrum der deutschen Minderheit in Zusammenarbeit mit dem Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit eine Konferenz für Nachwuchswissenschaftler. Im Fokus standen die Minderheiten in Polen und die deutschen Minderheiten in Europa.











