Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

HDPZ

SkillUp!

 – Zweite Auflage eines Programms, das der jungen Generation eine Stimme gibt

Die zweite Auflage des Projekts SkillUp! – Junge Botschafter der deutschen Minderheit, koordiniert vom Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit, ist zu Ende gegangen und hat deutliche Spuren bei jungen Menschen hinterlassen, die sich für das Leben der deutschen Minderheit in Polen engagieren. Es handelt sich um eine Initiative, die Kompetenzentwicklung, soziales Engagement, Lernen durch Praxis und Identitätsbildung miteinander verbindet – und das alles in einer Atmosphäre der Zusammenarbeit, Offenheit und Kreativität.

Read More …

Jugendpunkt – Raum für Entwicklung, Kreativität und Gemeinschaft für Jugendliche der deutschen Minderheit

Jugendpunkt ist ein vom Haus der deutsch-polnischen Zusammenarbeit koordiniertes Projekt, dessen Ziel es ist, einen einzigartigen Raum für junge Menschen zu schaffen, die mit den Aktivitäten der deutschen Minderheit in Polen verbunden sind. Es ist ein Ort, an dem Jugendliche Zusammenarbeit lernen, Beziehungen aufbauen, ihre Leidenschaften entwickeln und ihre Deutschkenntnisse vertiefen, indem sie aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

Auf lokale Bedürfnisse zugeschnittene Clubs

In der diesjährigen Ausgabe, also im Jahr 2025, waren im Rahmen der Initiative 19 Jugendpunkt-Clubs aktiv, darunter 6 Jugendpunkt-Junior-Clubs. Sie zählten insgesamt über 220 Teilnehmer. Jeder Club ist anders – er geht auf die Bedürfnisse der lokalen Jugend ein und bietet Treffen, Workshops und Integrationsaktivitäten an.

Jugendpunkt ist ein Ort, an dem Jugendliche Zusammenarbeit lernen, Beziehungen aufbauen und ihre Deutschkenntnisse vertiefen.
Foto: HDPZ

Obwohl sich jeder Club in seinem eigenen Tempo entwickelt, zeichnen sich einige von ihnen besonders aus. Biskupitz Junior ist mit 33 Teilnehmern der größte aktive Club. Eine etwas weniger zahlreiche, aber dennoch sehr starke Gruppe von 30 Personen gibt es in Zülz. Dort ist auch ein Jugendpunkt Junior aktiv. In Kreuzthal wiederum zieht der Club bis zu 25 Teilnehmer an. Dies sind Orte, die deutlich zeigen, dass Jugendliche Raum zum Handeln brauchen – und Jugendpunkt bietet diesen Raum.

Das Support-Team – Grundlage für den Erfolg des Projekts

Für den Erfolg des Projekts ist ein eingespieltes Team verantwortlich, das die Animatoren und Teilnehmer in jeder Phase der Clubarbeit unterstützt. Es ist entscheidend, dass die Animatoren das Gefühl haben, dass sie mit dem Projekt nicht allein sind – dass es ein Team gibt, das ihre Aktivitäten von der Idee bis zur Umsetzung unterstützt.

Jugendpunkt ist ein Projekt, das einen realen Einfluss auf die Entwicklung von Jugendlichen, ihre sozialen Kompetenzen, ihre Sprachkenntnisse und ihr Zugehörigkeitsgefühl zur Gemeinschaft hat.

Magda Beztroska, Mentorin und zertifizierter ICF-Coach, ist die Säule der fachlichen und entwicklungsbezogenen Unterstützung für die Animatoren. Sie engagiert sich besonders in der Arbeit mit Jugendlichen und im Bereich der Konfliktlösung. Dank ihrer Arbeit erwerben die Animatoren sowohl Wissen als auch praktische Werkzeuge, was sich direkt auf die Qualität der Treffen und das Engagement der Jugendlichen auswirkt.

Jugendpunkt ist ein Ort, an dem Jugendliche Zusammenarbeit lernen, Beziehungen aufbauen und ihre Deutschkenntnisse vertiefen.
Foto: HDPZ

Wiktoria Pilińska, Koordinatorin des Projekts Jugendpunkt, überwacht das gesamte System der Clubs, ihre organisatorischen Strukturen und den reibungslosen Informationsfluss. Dank ihrer Arbeit funktioniert das Projekt wie eine gut geölte Maschine – stabil, transparent und professionell.

Von der Tradition zu sozialen Aktivitäten

Das Projekt umfasst neben regelmäßigen Treffen in den Clubs auch zahlreiche Initiativen, durch die Jugendliche Verantwortung, Teamarbeit und Engagement für andere lernen. In der diesjährigen Ausgabe von Jugendpunkt und Jugendpunkt Junior fanden unter anderem die Feierlichkeiten zum Sankt Martinstag statt, einem Ereignis, das an die Sankt-Martin-Tradition anknüpft. Eine weitere Initiative war das Maibaumfest, ein fröhliches Fest zum Aufstellen des Maibaums.

Jugendpunkt ist ein Ort, an dem Jugendliche Zusammenarbeit lernen, Beziehungen aufbauen und ihre Deutschkenntnisse vertiefen.
Foto: HDPZ

Die Jugendlichen bereiteten auch eine Aufführung für die Patienten eines Krankenhauses vor, während eine andere Gruppe ein Hospiz besuchte und den Patienten Lebkuchen überreichte, die sie während der Clubtreffen gebacken hatten. All diese Aktivitäten sind eine herzliche Geste der Unterstützung für die lokale Gemeinschaft und zeigen, dass junge Menschen nicht nur Spaß haben können, sondern auch einen echten Mehrwert für andere schaffen können.

Ein Projekt mit Zukunft

Jugendpunkt ist ein Projekt, das einen realen Einfluss auf die Entwicklung von Jugendlichen, ihre sozialen Kompetenzen, ihre Sprachkenntnisse und ihr Zugehörigkeitsgefühl zur Gemeinschaft hat. Hinter dem Erfolg der Clubs stehen das Engagement der Betreuer, professionelle Mentorenunterstützung und eine effiziente Koordination.

Jugendpunkt ist ein Ort, an dem Jugendliche Zusammenarbeit lernen, Beziehungen aufbauen und ihre Deutschkenntnisse vertiefen.
Foto: HDPZ

Erwähnenswert ist, dass bereits die sechste Auflage des Projekts geplant ist, die im kommenden Jahr beginnen wird. Jugendpunkt wird also weiterhin so arbeiten wie bisher – dynamisch, stabil und mit vollem Engagement für die Entwicklung der jungen Generation.

Das Projekt wird vom Bundesministerium des Innern und für Heimat über den Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen, das Ministerium für Inneres und Verwaltung der Republik Polen sowie aus Mitteln der Gemeinden Leschnitz und Zülz finanziert.

HDPZ

Allenstein. Autorentreffen mit Professor Kaczmarek

Emigration nach Deutschland aus Sicht eines polnischen Wissenschaftlers

Es sind mehr Menschen von uns emigriert, als geblieben. Kaum jemand wollte hier bleiben. Warum erhielten dann diejenigen, die auswandern wollten, keine Erlaubnis, während andere, die bleiben wollten, manchmal zwangsweise abgeschoben wurden? Polnische Wissenschaftler haben sich erst vor kurzem dieser Frage wissenschaftlich angenommen – besser spät als nie.

Read More …

Identität, Erinnerung, Vertreibung – Gespräch mit Prof. Ryszard Kaczmarek

Wie entwickelt sich die Identität von Menschen, die sich nach 1945 zwischen Polen, der BRD und der DDR wiederfanden? Ist Nationalität etwas, das man „mitnehmen“ kann, oder unterliegt sie ständig neuen Verhandlungen? Wie beeinflusst die Erinnerung an die Vergangenheit – sowohl individuell als auch kollektiv – die Art und Weise, wie wir heute über Migration und Vertreibung sprechen?

Read More …

Ein festlicher Abend, starke Projekte und jede Menge junges Engagement

Die Jugendgala des BJDM war ein Showcase des zukünftigen Potenzials der deutschen Minderheit

In Oppeln wurde bei der Jugendgala 2025 der Blick auf ein erfolgreiches Jahr des BJDM gerichtet. Höhepunkte waren Filmüberraschungen, Auszeichnungen und ein Siegerprojekt, das niemand so recht erwartet hatte. Gefeiert wurde anschließend bis tief in die Nacht.

Read More …

Gleiwitz zwischen Erinnerung und Literatur

Interview mit Małgorzata Makowska

Mit Małgorzata Makowska, einer Gleiwitzerin, Kulturwissenschaftlerin, Polnischlehrerin und Projektmanagerin im Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit (HDPZ), sprach Andrea Polanski über das literarische Gesicht von Gleiwitz, die schlesische Identität sowie die Geschichte und Kultur der Region.

Read More …

30. Schlesienseminar: Geschichtsschreibung für die Zukunft

Oberschlesische Spuren in Europa

Von Nobelpreisträgern bis zu vergessenen Rabbinern: Das 30. Schlesienseminar in Groß Stein und Oppeln schlug eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft. Unter dem Leitgedanken der „Soft Power“ wurde Schlesien als kultureller Referenzpunkt Europas neu entdeckt.

Read More …

Wie Sprache unsere Identität formt – Vortrag mit Prof. Helena Krasowska in Oppeln

Sprache, Kultur und Identität im Fokus

Am 7. November 2025 lädt das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit zu einem Vortrag über Sprache im Dialog der Kulturen ein. Die Sprachwissenschaftlerin Prof. Dr. habil. Helena Krasowska beleuchtet, wie Zweisprachigkeit Identität und Zugehörigkeit prägt – besonders in Regionen, in denen Kulturen aufeinandertreffen.

Read More …

So vielfältig waren die 22. Deutschen Kulturtage im Oppelner Schlesien

Kultur, Sprache und Gemeinschaft

Im Oktober 2025 verwandelte sich das Oppelner Schlesien erneut in ein Zentrum deutschsprachiger Kultur. Die 22. Deutschen Kulturtage boten ein vielfältiges Programm aus Konzerten, Ausstellungen und Sprachworkshops. Ein positives Fazit zieht Sabina Kawecka, die bei der SKGD für die Organisation der Kulturtage zuständig ist.

Read More …

Wochenblatt - Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.