Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

Monday, August 15, 2022

ifa

Gemeinsam lernen, gemeinsam handeln

Ende Juni kamen knapp 30 Jugendliche und junge Erwachsene aus Polen, Tschechien und der Slowakei in Preßburg (Bratislava) zusammen, um dort an einer mehrtägigen Internationalen Denkwerkstatt zum Thema Nachhaltigkeit teilzunehmen. Im Rahmen verschiedener Workshops befassten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei mit Umweltschutz, Klimagerechtigkeit und Fast Fashion – ließen aber auch den länderübergreifenden Austausch nicht zu kurz kommen.

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Menschen zusammenbringen

Seit Oktober 2021 ist Gitte Zschoch Generalsekretärin des in Stuttgart beheimateten Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa). Im Interview mit Lucas Netter spricht sie unter anderem über die inhaltlichen Schwerpunkte ihrer Tätigkeit, die Förderung der deutschen Minderheiten im östlichen Europa, die identitätsstiftende Rolle von Sprache sowie die Bedeutung internationaler Kultur- und Bildungsarbeit im Zeichen des Krieges in der Ukraine.Read More …

Weltgeschichte an der Spree

Mitte Mai stand für sechs Schülerinnen aus Sensburg (Mrągowo) eine ganz besondere Exkursion an: Es ging nämlich auf eine mehrtägige Bildungsreise zum Pilecki-Institut nach Berlin. Im Rahmen von Workshops, Ausstellungsbesichtigungen und Gesprächsrunden vertieften die Jugendlichen dort ihr Wissen über die Widerstandsbewegungen des Zweiten Weltkrieges – und schlugen nicht zuletzt auch den Bogen zum aktuellen Krieg in der Ukraine.

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Ein Koffer in Berlin für viele unterschiedliche Menschen

Eine Integration zwischen den Nationalitäten und zwischen den Generationen hatte sich die Allensteiner Gesellschaft Deutscher Minderheit (AGDM) für den diesjährigen Tag der Minderheiten am 4. Juni im Kosakendorf „Ataman“ in Allenstein-Göttkendorf (Olsztyn-Gutkowo) vorgenommen. Außerdem wollte sie die Kultur der jeweiligen nationalen und ethnischen Minderheiten präsentieren sowie mit einem Kuchenbasar Geld für Bedürftige aus der Ukraine sammeln. Das alles ist ihr gelungen.

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„Wir wollten einfach helfen“

In einem ehemaligen Baumarkt am Oppelner Shoppingcenter Turawa-Park befindet sich eines der größten Versorgungszentren für ukrainische Flüchtlinge in Polen. Seit Beginn des Krieges werden dort täglich Kleidungs-, Hygiene- und Nahrungsmittelspenden abgegeben und an die Geflüchteten verteilt. Auch die Mitarbeiter des in Stuttgart angesiedelten Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) haben für die bedürftigen Menschen aus der Ukraine gesammelt. Vor Kurzem wurden die Spenden nach Oppeln gebracht.

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Erleben, schreiben, denken

Seit zweieinhalbJahren arbeitet Julia Herzog als entsandte Kulturmanagerin des in Stuttgart angesiedelten Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) beim Verband der deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren (VdGEM) sowie der Allensteiner Gesellschaft Deutscher Minderheit (AGDM). Nach einem erfolgreichen letzten Jahr hat sie auch für 2022 wieder spannende Ideen für Projekte, die sie für und mit der deutschen Minderheit im Norden Polens umsetzen möchte.

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Schlesien Journal vom 04.01.2022

Heute stellen wir Ihnen Christoph Ralla vor. Seit seiner Geburt wohnt er in seinem Elternhaus in Ottmütz, wo sein Vater 1921 eine Mühle gebaut hatte. Christoph Ralla weiß sehr viel über seine Heimat. Aus Ottmütz in der Gemeinde Stubendorf auszuziehen kam für ihn nie infrage. Seit jeher engagiert sich Christoph Ralla in seinem Heimatort und der Gemeinde für die deutsche Sprache und die deutsche Kultur.

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Warum lerne ich Deutsch?

Die Deutsche Bildungsgesellschaft (DBG) organisierte  drei Workshops für Schüler zum Thema „Deutsch, meine Zukunft und Ich“, bei denen es sowohl um die deutsche Sprache als auch um Filme – wie sie gedreht und später zusammengefügt werden – ging. Als Teilnehmer meldeten sich Schüler der 7. und 8. Klassen der Vereinsschulen von Pro Liberis Silesiae in Raschau und Oppeln-Malino an.

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Handarbeit und Instagram

„Das Zusammenbringen der Generationen ist mir ein sehr wichtiges Anliegen“, sagt Julia Herzog – und organisierte deshalb einen Kennenlern- und Bastelnachmittag mit den Handarbeitsfrauen der Allensteiner Gesellschaft Deutscher Minderheit (AGDM) und den Jugendlichen des dortigen Deutschklubs. Während der gemeinsam verbrachten Zeit wurde deutlich, wie viel Jung und Alt voneinander lernen können.

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