Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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nationale Minderheiten

Zwischen Dörfern und Dialogen – Kulturarbeit in Nordostpolen

Das Entsendeprogramm des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) unterstützt Organisationen der deutschen Minderheiten in Osteuropa und Zentralasien durch den Einsatz von Kulturmanager:innen und Redakteur:innen. Mit ihrem Fachwissen helfen sie nicht nur bei Projekten, sondern auch dabei, ein modernes Deutschland- und Europabild zu vermitteln und die kulturelle Vermittlerrolle der Organisationen zu stärken. Wir sprechen mit den Entsandten über ihre Aufgaben, Ziele und Beweggründe für diese interkulturelle Tätigkeit. Mit Chantal Stannik sprach Victoria Matuschek.

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Die Gedanken sind frei

Zeit für Veränderung

Nach der Wahl wird kein einziger Abgeordneter der deutschen Minderheit mehr im polnischen Sejm sitzen. Die Analyse der Ursachen dieser Niederlage überlasse ich Politikwissenschaftlern, Soziologen und natürlich dem Stab des Wahlkomitees. Die Kandidaten selbst haben in diesem Wahlkampf gute Arbeit geleistet. Ich bin ihnen dankbar.

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„Hier fanden sie ihren Platz“

Präsident Andrzej Duda traf nun zum fünften Mal mit Vertretern von Minderheiten, Kirchen und Religionsgemeinschaften zusammen.
Foto: Grzegorz Jakubowski/KPRP

 

Zum fünften Mal kamen am vergangenen Dienstag (14. Januar) Polens Staatspräsident Andrzej Duda und Vertreter von nationalen und ethnischen Minderheiten sowie Kirchen und Konfessionsverbänden zu einem Neujahrstreffen zusammen.

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Wann kommen die Ortsschilder? / Kiedy będą tablice?

Vier Gemeinden in Oberschlesien warten seit einigen Jahren auf die Eintragung ins Verzeichnis der Minderheitengemeinden. Erst nach dieser Eintragung wird man dort zweisprachige Ortsschilder einführen können. Die Deutsche Minderheit in beiden oberschlesischen Gemeinden spricht von einer Saumseligkeit des Ministeriums für Inneres und Verwaltung.Read More …

Eine Dekade des schwierigen Dialogs

Das Jahr 2015 ist aus Sicht der nationalen Minderheiten in Polen dasjenige, in dem sich das Gesetz über nationale und ethnische Minderheiten zum zehnten Mal jährt. Seit nunmehr einer Dekade genießen diese ihre Grundrechte wie z.B. das Recht auf zweisprachige Ortsschilder und die Verwendung ihrer jeweiligen Muttersprache als amtliche Hilfssprache auf Gemeindeebene. Nur Wenige wissen aber, dass sie seit zehn Jahren auch ein Recht auf direkte Kommunikation mit der Regierung haben. Dieses Recht wird, oft mit vielen Stolpersteinen, von einer Handvoll Vertreter in ihrem Namen geltend gemacht.

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