Die Tradition des Schlachtfestes ist uralt – und doch scheint sie, wenn man die heutigen Bräuche aufmerksam beobachtet, leise in den Alltag zurückzukehren. Vor wenigen Tagen fiel mir auf dem Görlitzer Weihnachtsmarkt ein Plakat ins Auge, das für ein regionales Schlachtfest warb. Auch an den Ständen selbst konnte man allerlei lokale Spezialitäten probieren, darunter eine interessant klingende schlesische Wurst mit Zitrone. Laut einigen Besucherinnen und Besuchern, mit denen ich ins Gespräch kam, ein gelungenes Produkt – eine klassische Wurst, deren Geschmack durch eine feine Zitronennote überraschend frisch wirkt.
Schomberg
Eine einmalige Gelegenheit, einen Blick ins Innere zu werfen
Das Heizkraftwerk Szombierki (Schomberg) in Beuthen, oft als Schlesische Industriekathedrale bezeichnet, ist eines der bekanntesten Industriedenkmäler Polens. Der derzeitige Eigentümer lud Liebhaber der Beuthener Geschichte und Industrie zu einer Besichtigung des Objekts ein – auf die Baustelle! Andrea Polanski fuhr nach Beuthen, um sich den Fortschritt der Revitalisierungsarbeiten anzusehen, einen Blick in das Innere des außergewöhnlichen Kraftwerks zu werfen und zu erfahren, wie der Ort aussieht, der bald sein früheres Leben zurückerhalten soll.
In dem kleinen Örtchen Schömberg (Chełmsko Śląskie), nahe der tschechischen Grenze, ist es immer ein bisschen kälter als im Rest des Landes. Schon früher nannte man die Region in Niederschlesien deshalb „Klein-Sibirien“. Für die Arbeit mit Leinen ideale Voraussetzungen. Die Zisterzienser-Mönche holen deshalb im 18. Jahrhundert die besten Weber von nah und fern nach Schömberg – und bauen ihnen sogar eigene Häuser, die sie nach den zwölf Aposteln benennen. Die Apostelhäuser gibt es bis heute. Einige stehen leer, andere sind private Mietswohnungen. Zwei von ihnen aber stehen für Touristen offen. Wir haben sie besucht.
In dem kleinen Örtchen Schömberg (Chełmsko Śląskie), nahe der tschechischen Grenze, ist es immer ein bisschen kälter als im Rest des Landes. Schon früher nannte man die Region in Niederschlesien deshalb „Klein-Sibirien“. Für die Arbeit mit Leinen ideale Voraussetzungen. Die Zisterzienser-Mönche holen deshalb im 18. Jahrhundert die besten Weber von nah und fern nach Schömberg – und bauen ihnen sogar eigene Häuser, die sie nach den zwölf Aposteln benennen. Die Apostelhäuser gibt es bis heute. Einige stehen leer, andere sind private Mietswohnungen. Zwei von ihnen aber stehen für Touristen offen. Wir haben sie besucht.
Wenn wir uns die riesigen Räume anschauen, legt uns unsere Vorstellungskraft von alleine diverse Szenarien nahe. Davon hat man in den letzten Jahren übrigens bereits etliche geschrieben. Dabei überwog die Idee, dieses gigantische Objekt für kulturelle, kommerzielle, Kongress-, Ausstellungs- oder Hotelzwecke zur Verfügung zu stellen. Es hätte dort ganz schön lebhaft zugehen können.






