Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Thursday, May 26, 2022

Sohrau

Schlesien Journal vom 19.04.2022

Stefanie Zweig verbindet drei Welten miteinander: Oberschlesien im heutigen Polen, Kenia in Afrika und Frankfurt am Main in Deutschland. Die jüdische Schriftstellerin hat ihre Kindheitserinnerungen eindrucksvoll in dem autobiografischen Roman „Nirgendwo in Afrika“ festgehalten. Im Jahr 2003 gewinnt die gleichnamige Verfilmung – eine deutsche Produktion – dafür sogar den Oscar als „Bester fremdsprachiger Film“.

Außerdem:

  • Finale des Wissenswettbewerbs über die deutsche Minderheit am 10. April in Comprachtschütz
  • Feier zum 25. Jubiläum der Radiosendung „Die deutsche Stimme aus Ratibor” im Ratiborer Kulturzentrum

Titelfoto: M. Leibig

Eine Frau der Gegenwart

 

 

Meine Urururgroßmutter mütterlicherseits hieß Rozalia Plewnia. Sie wurde am 1. September 1830 in Niederkunzendorf (Kujakowice Dolne), nahe Kreuzburg, geboren. Sie heiratete einen Bauer namens Daniel Jantos und wurde stolze 87 Jahre alt. Mehr weiß ich über die Frau, von der ich einen Teil meiner Gene geerbt habe, nicht. Die Geschichte ging nicht gnädig mit Frauen um, ihre Namen wurden vergessen, übergangen, weggelassen. Überall, auch in Schlesien, besonders bei den deutschen Frauen. Wie bei Marie Wegner. Es ist an der Zeit, sie wiederzuentdecken.

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Auf der Suche nach Heimat

 

Diesen Titel trug ein Treffen mit Zeitzeugen in Sohrau (Żory), das im Rahmen des Archivs der erzählten Geschichte vom Haus der deutsch-polnischen Zusammenarbeit organisiert wurde. Drei Mitbegründer und aktive Mitglieder der deutschen Minderheit in Sohrau erzählten, warum sie erst nach der politischen Wende 1989 wieder von „Heimat“ sprechen können.

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Deutsch ist der Verkaufsschlager

Im Rahmen ihrer Tätigkeit bekommt der DFK Sohrau etwa aus Raszowice besuch.

Noch bis vor kurzem teilte der DFK Sohrau (Żory) das Schicksal der meisten deutschen Verbände, die in schlesischen Großstädten wirken. Die Tätigkeit wartete auf eine Belebung und der DFK ging fast gar nicht an die Öffentlichkeit. Nun gibt es frischen Wind, den eine neue Vorsitzende hereinbringt.Read More …

Generationswechsel gewünscht

Jolanta Cwalina löste auf dem Posten des DFK-Chefs den bisherigen Vorsitzenden Josef Krause ab.
Jolanta Cwalina löste auf dem Posten des DFK-Chefs den bisherigen Vorsitzenden Josef Krause ab.

Jolanta Cwalina ist seit Kurzem die neue Vorsitzende des DFKs in Sohrau (Żory). Seit der Gründung der Ortsgruppe im Jahr 1992 war Josef Krause der Chef der Deutschen. Es war aber Zeit für einen Generationswechsel.Read More …