Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Thursday, May 26, 2022

Ukraine

150 Stunden – Geschichte einer Flucht

Julia Bogdan hatte ein glückliches Leben im südukrainischen Cherson. Dann kam der Krieg in ihre Heimat und veränderte alles. Als russische Truppen ihre Stadt Anfang März besetzten, entschied sich die Deutschlehrerin und Leiterin der örtlichen Jugendorganisation der deutschen Minderheit „Partnerschaft“ zur Flucht – gemeinsam mit ihren beiden Töchtern und ihrer Mutter. Uns hat sie ihre Geschichte erzählt.

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Bomben aufs Paradies

Seit Beginn des Krieges in der Ukraine stehen wir mit Angehörigen der dortigen deutschen Minderheit in Kontakt. Einer von ihnen ist Alexander Gross, Pastor der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Ukraine. Der Geistliche lebt im Süden des Landes, nahe der Millionenstadt Odessa. Wie ist dort die derzeitige Situation?

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Woche im DFK

In den Deutschen Freundschaftskreisen bereitet man sich schon fleißig auf Ostern vor. Daneben steht bald auch eine Studienfahrt auf dem Programm. Und für die Jüngsten startete endlich wieder der Deutsche Kinderclub. Natürlich engagieren sich die DFK-Mitglieder auch weiterhin für die geflohenen Menschen aus der Ukraine.

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„Wir wollten einfach helfen“

In einem ehemaligen Baumarkt am Oppelner Shoppingcenter Turawa-Park befindet sich eines der größten Versorgungszentren für ukrainische Flüchtlinge in Polen. Seit Beginn des Krieges werden dort täglich Kleidungs-, Hygiene- und Nahrungsmittelspenden abgegeben und an die Geflüchteten verteilt. Auch die Mitarbeiter des in Stuttgart angesiedelten Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) haben für die bedürftigen Menschen aus der Ukraine gesammelt. Vor Kurzem wurden die Spenden nach Oppeln gebracht.

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Unionspolitiker bei der Minderheit

Bundestagsabgeordnete der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutscher Minderheiten der CDU/CSU-Fraktion besuchten am 29. und 30. März Oberschlesien. Hauptthema der Gespräche war die vom Bildungsminister verordnete Kürzung von Deutsch als Minderheitensprache in den Schulen von drei auf eine Stunde wöchentlich.

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Freunde helfen Freunden

Seit Beginn des Krieges in der Ukraine organisieren Kommunalverwaltungen der Woiwodschaft Oppeln Hilfe für Flüchtlinge aus der Ukraine und unterstützen ihre Partnerregionen in der Ukraine. Die Selbstverwaltung der Woiwodschaft will in diesem Rahmen zwei Millionen Złoty an Sachleistungen für das Gebiet Iwano-Frankiwsk und eine weitere Million Złoty für die in der Region Oppeln untergebrachten Flüchtlinge bereitstellen. Aber auch die Oppelner Kreise und Gemeinden leisten Hilfe. Diese kommt oft von deutschen Freunden und Partnerregionen in Deutschland.

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„Eisenbahnbrücke”

Die Deutsche Bahn (DB) hat nach eigenen Angaben ein Logistiknetz für den Transport von Waren in die Ukraine eingerichtet. „Wir werden die leidenden Menschen in der Ukraine nicht allein lassen“, sagte Sigrid Nikutta, Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn und zuständig für den Güterverkehr. In Zusammenarbeit mit der polnischen Tochtergesellschaft von DB Cargo und den ukrainischen Eisenbahnen werden die Spenden mit Güterzügen in die Ukraine transportiert.

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Die Jugend hilft mit

Wir haben Krieg in Europa. Dies ist eine Situation, die sich noch vor einigen Monaten nur wenige vorstellen konnten – grade die jüngere Generation. Es ist etwas Neues, etwas, mit dem man erst lernen muss, umzugehen. Trotzdem wollen die jungen Menschen handeln, mithelfen. Zu ihnen gehören auch die Jugendlichen der Deutschen Minderheit.

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Energie-Erpressung

Zum ersten Mal seit Beginn des Krieges in der Ukraine hat Russland offen damit gedroht, die Gaslieferungen über die baltische Gaspipeline Nord Stream 1 zu stoppen. „Ein solches Embargo wäre wegen unbegründeter Anschuldigungen gegen Russland im Zusammenhang mit der Energiekrise in Europa und dem Verbot des Baus von Nord Stream 2 gerechtfertigt“, erklärte der stellvertretende russische Regierungschef Alexander Novak im Staatsfernsehen.

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