Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Sunday, September 25, 2022

Warschau

Ein standhafter Ermländer

In diesem Jahr feiert die Gemeinde Dietrichswalde (Gietrzwałd) bei Allenstein (Olsztyn) ihr 670-jähriges Bestehen. Als Einleitung zu den Feierlichkeiten fand am 19. Mai eine festliche Sitzung des Gemeinderats im örtlichen Kulturhaus statt, in deren Rahmen der Gemeinderat Infulat Adalbert Zink posthum die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde verlieh. Die Urkunde nahm Henryk Hoch, der Vorsitzende des Verbandes der deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren, als nächster Verwandter Adalbert Zinks entgegen.

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„Freundschaftsbesuch“

Nachdem am vergangenen Freitag (10.12.) bereits Deutschlands neue Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) zum Antrittsbesuch nach Polen reiste, wurde am Sonntag (12.12.) auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in Warschau erwartet. Er traf dort mit Ministerpräsident Mateusz Morawiecki zu einem Gespräch über bilaterale, europäische und internationale Themen zusammen.

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Deutsche Wirtschaft besorgt

Die Aufnahme Polens in den europäischen Binnenmarkt sei ein Erfolg, der nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden dürfe, warnen deutsche Unternehmen, die im Osten der Europäischen Union tätig sind. Die deutsche Wirtschaft ist besorgt über den wachsenden Konflikt zwischen Brüssel und Warschau mit Bezug auf Rechtsstaatlichkeit und den Geltungsbereich des EU-Rechts in Polen.

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Er lag uns schwer im Magen – Brandts Ostpolitik und die Deutschen in Polen

1980
Album Willy Brandt
Bundeskanzler 1969 – 1974 Quelle: Bundesarchiv_B_145_Bild-F057884-0009, Reinck

 

Die Ostpolitik Willy Brandts und der am 7. Dezember 1970 mit Polen geschlossene Vertrag war ein wichtiger Schritt zur Normalisierung der zwischenstaatlichen Verhältnisse. Für die in Polen lebenden Deutschen war dies allerdings kein Grund zum Feiern.

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“Plötzlich kniete er”

 

 

Der 7. Dezember 1970 schreibt Geschichte. Denn vor genau 50 Jahren veränderte Willy Brandt mit seinem Kniefall in Warschau die deutsche Nachkriegspolitik. Mit seinem Kniefall vor dem Mahnmal für den Aufstand im Warschauer Ghetto bat er, stellvertretend für das junge, demokratische Deutschland, die Polen und die gesamte Weltöffentlichkeit um Verzeihung für die Verbrechen, die Nazideutschland begangen hatte. Die Geste Brandts war seinerzeit keineswegs unumstritten, entfaltete im Nachhinein aber große Wirkung.

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Herausforderungen und Chancen

Der Deutsche Botschafter in Polen Arndt von Loringhoven
Foto: Grzegorz Jakubowski/KPRP

 

Am 15. September wurde Arndt Freytag von Loringhoven als Deutscher Botschafter bei polnischen Präsidenten akkreditiert. In seiner ersten Grußbotschaft ging er auf die Vergangenheit und Zukunftsperspektiven der deutsch-polnischen Beziehungen ein.

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Ein polnisches, nicht deutsches Problem / Problem polski, nie niemiecki

Prof. Klaus Bachmann Foto: privat

 

Mit dem Politikwissenschaftler und Historiker Prof. Klaus Bachmann von der Hochschule für Sozialpsychologie (SWPS) sprach Rudolf Urban über die Hintergründe der langen Wartezeit auf das Agrement für den neuen deutschen Botschafter Arndt Freytag von Loringhoven.

 

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