Im Gespräch: Danuta Cholewa über zweisprachige Erziehung in deutsch-polnischen Familien
Wie gelingt es, Kinder zweisprachig zu erziehen? Wo findet man Unterstützung – und warum lohnt sich das überhaupt?Read More …
Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej
Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej
Wie gelingt es, Kinder zweisprachig zu erziehen? Wo findet man Unterstützung – und warum lohnt sich das überhaupt?Read More …
Die deutsche Minderheit in der Woiwodschaft Schlesien gilt als eine der ersten Gemeinschaften, die das Gedenken an die Opfer der sogenannten „Oberschlesischen Tragödie“ öffentlich gemacht hat. Seit nunmehr 30 Jahren wird in Schwientochlowitz derer gedacht, die im berüchtigten Nachkriegslager Zgoda gelitten haben und ums Leben kamen.Read More …
Unter dem Begriff „Oberschlesische Tragödie“ stehen Angst, Leid und Verfolgung, die viele Menschen dieser Region betrafen. An dieses dunkle Kapitel der Geschichte erinnerte am 25. Januar der „Marsch nach Zgoda“, an dem zahlreiche Bewohner der Region sowie Vertreter aus Politik und der deutschen Minderheit teilnahmen.
Über den 80. Jahrestag der Oberschlesischen Tragödie sprach Manuela Leibig mit Rafał Bartek, dem Vorsitzenden der SKGD, des VdG sowie des Oppelner Sejmiks.
Mit Sabina Waszut, Autorin eines Romans über das Lager Zgoda mit dem Titel „Ogrody na popiołach” („Gärten auf Asche“) sprach Manuela Leibig.
Zum zwölften Mal lädt der Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen zur Gedenkfeier der oberschlesischen Tragödie ein. Dieses Mal findet die Zeremonie zum Gedenken an das Schicksal der Opfer der Nachkriegsarbeitslager am 29. Januar in Lamsdorf (Łambinowice) statt. Dr. Renata Kobylarz-Buła, Direktorin des Zentralen Museums der Kriegsgefangenen in Lamsdorf/Oppeln, wird einen Vortrag über das Arbeitslager Lamsdorf halten.
Im Januar gedenken die Deutschen in Oberschlesien der Opfer der Oberschlesischen Tragödie. In vielen Ortschaften der Woiwodschaften Oppeln und Schlesien werden in den kommenden Tagen Gedenkveranstaltungen organisiert.
In der heutigen Sendung berichten wir von der Gala für die Preisträger des Wettbewerbs Jugend trägt Gedichte vor. Der Wettbewerb stand dieses Jahr unter der Schirmherrschaft des Oppelner Kurators.
Im Stadtkulturzentrum in Ruda organisierten der DFK Kreis Kattowitz, die Autonomiebewegung Schlesiens und die Schlesische Regionale Partei eine Debatte mit dem Titel „Zgoda-jaka pamięć?” (dt. „Zgoda – Wie gedenken?“). Zu den eingeladenen Experten gehörten der ehemalige Direktor des Schlesischen Museums in Kattowitz und des Oberschlesischen Museums in Beuthen, Leszek Jodliński, die Autorin des Buches „Komendant“, das von Samuel Morel handelt, Anna Malinowska und Prof. Ewa Michna von der Jagiellonen-Universität. Auf der Seite der Organisationen nahmen Platz der Vorsitzende des Verbandes deutscher Gesellschaften, Bernard Gaida, der Vorsitzende der Autonomiebewegung Oberschlesiens, Jerzy Gorzelik und als Vertreter der Regionalen Schlesischen Partei Henryk Mercik.