Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Vereint in der Ökumene

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Gogolin war jahrzehntelang eine Kleinstadt, in der bis zum Krieg Menschen verschiedener Glaubensrichtungen lebten. Der DFK Gogolin knüpft daran an und organisiert jährlich eine ökumenische Andacht, gemeinsam mit der Herz-Jesu-Pfarrei und der Oppelner Evangelisch-Augsburgischen Gemeinde.

Die erste ökumenische Andacht organisierten der DFK-Vorsitzende Krystian Polański und der Oppelner Pastor Wojciech Pracki in der kleinen evangelischen Kirche in Gogolin anlässlich des 500. Reformationsjubiläum im Jahr 2017. Seitdem treffen sich die Bewohner von Gogolin abwechselnd im evangelischen Gotteshaus und in ihrer Pfarrkirche. In letzterer fand die Andacht dieses Jahr statt.

In seiner Predigt unterstrich Pastor Wojciech Pracki die Bedeutung der Nächstenliebe.
Foto: DFK Gogolin

„Dieses Ereignis hat für mich eine enorme Bedeutung”, erklärt Pastor Pracki. „Es zeigt, dass, obwohl keine Evangelischen mehr in Gogolin leben, die Erinnerung an sie fortbesteht. Dank der Offenheit des Pfarrers und des Interesses der örtlichen Gemeinschaft können wir unseren Glauben gemeinsam feiern. Auch wenn wir wenige sind, wollen wir zusammen sein und gegenseitig Kraft und Inspiration aus unserem Glauben schöpfen.“

Die diesjährige Andacht fand am 22. Juni in der katholischen Herz-Jesu-Kirche statt. Die in der Ökumene vereinten Gläubigen wurden von Pastor Wojciech Pracki und Pfarrer Tomasz Rehlis durch die Andacht geleitet. In seiner Predigt unterstrich der Pastor die Bedeutung der Nächstenliebe und des gegenseitigen Verständnisses. Er betonte die Wichtigkeit des Miteinanders in Zeiten der Herausforderung und rief dazu auf, die christlichen Werte im Alltag zu leben und zu stärken. Die Gläubigen gingen mit gestärktem Glauben und Hoffnung nach Hause.

Auch für nächstes Jahr ist wieder eine ökumenische Andacht geplant, diesmal in der evangelischen Kirche.

 

ap

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