Die Wiedervereinigung Deutschlands wurde dieses Jahr zum 34. Mal gefeiert. In Deutschland fanden die Feierlichkeiten dieses Jahr in Schwerin, der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern, statt. Auch das Generalkonsulat in Breslau lud anlässlich des Feiertags zu einem Empfang ein.

Foto: Victoria Matuschek
Nach einer musikalischen Einleitung durch das Gesangsensemble „Sonic Blue“ verwies der Generalkonsul Martin Kremer in seiner Begrüßungsrede darauf, dass der Tag der deutschen Einheit auch der Tag der deutsch-polnischen Freundschaft sei. Nicht zuletzt die polnische Gewerkschaftsbewegung Solidarność inspirierte schließlich die DDR-Bürger zum Widerstand gegen das damalige Regime. Auf die Relevanz der freundschaftlichen Bände zwischen Deutschland und Polen machte auch die Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen Klara Geywitz in ihrer Rede aufmerksam. „[…] Wahre Freunde erkennt man in der Not“, so die Ministerin, was natürlich auch an die derzeitige Kriegssituation in der Ukraine erinnert.

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Der Nachmittag im Generalkonsulat stand allerdings überwiegend im Zeichen der Freude. Zum ersten Mal wurde im Rahmen der Feierlichkeiten der Deutschen Einheit im Generalkonsulat Breslau eine Dankesurkunde verliehen, um ein besonderes Engagement für die deutsch-polnischen Beziehungen zu ehren. Der Ausgezeichnete war Krzysztof Bramorski, Luxemburgischer Honorarkonsul in Breslau, der auch der erste Präsident der größten und ältesten Jugendorganisation der Deutschen Minderheit in Polen – des BJDM – war. Überreicht wurde die Urkunde von Dietmar Nietan, Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische Zusammenarbeit. Bramorski bedankte sich für die Ehrung und freute sich über die enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit beider Länder, sodass „[…] es sich nicht mehr um eine Grenze handelt, die trennt. Es ist eine Grenze, die verbindet.“

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