Mehr als 150 Skatspieler aus dem südlichen Polen kamen am Samstag, den 1. September, nach Kossorowitz in der Gemeinde Tarnau um sich am vierten und zugleich letzten Qualifikationsturnier für das Finale des Polnischen Skatturnier zu beweisen.

Fürs Skatspielen begeistern sich vor allem Männer
Foto: K. Bassek

Die meisten Teilnehmer des Skatturniers spielen das Spiel von klein auf. Man kennt sich untereinander und am 1. September im Kultursaal in Kossorowitz trafen wieder alte Bekannte aufeinander. Viel Glück und gute Karten wünschte den Spielern der Tarnauer Bürgermeister Krzysztof Mutz. Dann gingen die Spieler an die Tische, packten neue Spielkarten aus und begannen das Spiel. Und das war es der Mühe wert, weil der Gewinner des vierten Qualifikationsturnier zusätzlich auch einen Geldpreis erhalten hat.

In Kossorowitz wurde das letzte von vier Qualifikationsturnieren des „Individuellen Polen-Cups“ gespielt. Die besten 16 Spieler werden sich im Finale Anfang Oktober beweisen müssen. Die Latte wurde hoch gesetzt. „Wir haben unter uns Spielern einige, die gerade von der Weltmeisterschaft in Berlin zurückgekehrt sind. Das spricht davon, dass das Niveau sehr hoch ist. Skat ist besonders beliebt in Schlesien und bei Männern im mittleren Alter. Wir wollen mit ihm auch an die jungen Menschen herantreten, weil das Skatspielen sehr das logische Denken der Jugend entwickeln kann“, meint Paweł Kiszka, der Hauptrichter des Turniers.

Skatspielen wurde als immaterielles Kulturerbe in Deutschland anerkannt. Die Deutsche UNESCO-Kommission hat Skat im Dezember 2016 in das „Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes“ aufgenommen.

 

Dominika Bassek