Infos zum deutschen Fußball, zusammengestellt von unserem Sportredakteur und Fußballfan Krzysztof Świerc.

 

Patrick Lange – der beste Sportler im Jahr 2018 Foto: Marcel Hilger

 

 

Gacinovic bleibt am Main

Mijat Gacinovic hat Ende 2018 seinen Vertrag bei Eintracht Frankfurt verlängert. Der neue Vertrag des 23-jährigen Serben gilt nun bis zum 30. Juni 2022. Zu Eintracht Frankfurt kam Mijat Gacinovic im Sommer 2015 von Vojvodina Novi Sad und hat seither 80 Einsätze in der Bundesliga verbucht.

 

 

Freude über Coman-Rückkehr

Trainer Niko Kovac zeigte sich äußerst erfreut darüber, dass Kingsley Coman nun wieder einsatzbereit ist, denn er könne dem FC Bayern zu einer besseren Leistung verhelfen. Der französische Flügelspieler hat die erste Saisonphase wegen einer ernsthaften Knöchelverletzung verloren. Erst letzte Woche stand er wieder im Kader und wurde gegen Werder Bremen von der Ersatzbank aus eingewechselt. Zwar war der 22-Jährige fast eine Stunde lang nicht für einen Einsatz vorgehen, doch zu Beginn der Partie hatte Franck Ribéry sich eine Verletzung zugezogen. „Ich war eher davon ausgegangen, dass Kingsley Coman für die letzte Viertelstunde oder zwanzig Minuten auflaufen würde, aber die Situation machte einen längeren Einsatz notwendig. Und er wurde dieser Aufgabe auch gerecht. Es war schön, ihn nach mehrmonatiger Pause wieder zu sehen”, sagte Niko Kovac nach dem Spiel und fügte hinzu: „Schon während dieses Spiels, nachdem er den Platz betreten hatte, war zu sehen, dass er uns gefehlt hat. Ich denke, wir werden durch ihn jetzt mehr Spielraum in der Offensive bekommen”.

 

 

Kane weiß, dass es hart wird

Dem Stürmer Harry Kane von Tottenham Hotspurs und Englands Nationalmannschaft ist klar, dass seinem Team im Achtelfinale der Champions League, wo die Londoner sich mit Borussia Dortmund messen werden, ein hartes Stück Arbeit bevorsteht. „Das Team von Lucien Favre präsentiert sich in dieser Saison großartig, also haben wir sicherlich ein sehr schwieriges Spiel zu erwarten. Zudem hat der BVB bei sich zuhause immer eine fantastische Atmosphäre. Trotzdem freuen wir uns auf dieses Duell, denn so soll es in der Champions League auch sein. Ich bin auch zuversichtlich, dass wir auf diese Begegnung gut vorbereitet sein werden.”

 

 

Rennen um Hazard

Der offensive Mittelfeldspieler Thorgan Hazard von Borussia Mönchengladbach dürfte demnächst nicht nur beim FC Liverpool landen, berichtet Liga-financial.de. Laut der „Sport Bild“ ist auch Bayern München am jüngeren Bruder Eden Hazards vom FC Chelsea interessiert, dies nicht zuletzt in Zusammenhang mit dem geplanten Ausscheiden von Franck Ribéry und Arjen Robben. Der jetzige Vertrag des Belgiers bei Borussia Mönchengladbach gilt bis Ende Juni 2020, doch die Entscheider der „Fohlen“ hoffen, dass der Fußballer bis dahin einen neuen Vertrag beim rheinländischen Klub paraphiert.

 

 

Nur Bayern im Sinn

James Rodríguez meinte kürzlich, er denke derzeit nur an Bayern München. Der Kolumbianer ist von Real Madrid an das deutsche Team ausgeliehen. Für seinen eventuellen Kauf haben sich die Bayern aber noch nicht entschieden. „Ich bin jetzt beim FC Bayern, stehe hier noch bis Juni unter Vertrag und fühle mich hier gut, ich bin ruhig. Im Juni werden wir sehen, was kommt, aber jetzt denke ich nur an Bayern”, sagte James und fügte hinzu: „Ich werde nun wieder gesund und warte ungeduldig auf das neue Jahr, das hoffentlich fruchtbarer für mich wird als der vorherige und vor allem als die vergangene Herbstrunde.” In der jetzigen Saison kam der kolumbianische Nationalspieler nur elf Mal zum Einsatz, davon sieben Mal in der Startelf.

 

 

Kagawa frustriert

Der Sportdirektor von Borussia Dortmund Michael Zorc habe Verständnis für den Frust von Shinji Kagawa und hoffe auf einen weiteren Verbleib des Japaners im Klub. Der japanische Nationalspieler kann in der jetzigen Saison nicht mit regelmäßigen Einsätzen in der Mannschaft unter Lucien Favre rechnen und zieht nach eigenen Worten ernsthaft den Weggang in Betracht. Dabei möchte sich der Spieler in der spanischen La Liga. versuchen. „Shinji Kagawa ist ein sehr geschätzter Spieler bei Borussia Dortmund, mit der er in der Vergangenheit auch schon die Bundesliga gewonnen hat, und ich kann seine derzeitige Unzufriedenheit durchaus verstehen”, sagte Michael Zorc. „Trainer Lucien Favre waren ja auch mal Fußballer und wir wissen: Wenn du eine Weile nicht mehr mitspielst, wirst du unglücklich. Das ist völlig normal und es wäre nicht gut, wenn Shinji Kagawa nicht auch so reagiert hätte.”

 

 

Wenn Deutschland, dann nur Bayern

Timo Werner, Stürmer des RB Leipzig und deutscher Nationalspieler, sieht Bayern München als den einzigen deutschen Klub, zu dem er gern wechseln würde. Der jetzige Vertrag des 22-jährigen Torjägers endet im Juni 2020 und der RB wird vermutlich seinen Verkauf nach dieser Saison in Erwägung ziehen, um seinen ablösefreien Abgang zu vermeiden. Laut der deutschen Bildzeitung ist eben Bayern München der Favorit dafür, den Spieler zu sich zu holen. „Ich stehe nicht unter Zeitdruck. Ich kann in aller Ruhe daran denken und mich dann im neuen Jahr entscheiden“, sagte Timo Werner und ergänzte: „Wenn man beim RB Leipzig spielt und in Deutschland bleiben will, dann gibt es nur einen Klub, zu dem man wechseln kann, und zwar Bayern. Natürlich ist es auch möglich, in Leipzig zu bleiben, aber ein anderes deutsches Team kommt nicht in Frage.”

 

 

Augustin Wunschspieler des FC Everton

Der englische FC Everton plant Verstärkungen für seine Offensive. Im Visier der „Toffees“ steht nun der 21-jährige Jean-Kevin Augustin, Stürmer beim RB Leipzig, meldet „France Football“. Der Spieler ist bei Paris Saint-Germain geworden. Zu dem Bundesligaklub kam er 2017. In der aktuellen Saison hat beim RB Leipzig wettbewerbsübergreifend 22 Einsätze absolviert. Dabei erzielte er acht Treffer und legte zwei weitere vor. Laut „France Football“ hat der Angreifer gute Chancen dafür, demnächst in der englischen Premier League unterzukommen, obwohl sein Vertrag in Leipzig bis Ende Juni 2022 läuft.

 

 

Rennen um Havertz

FC Barcelona und Real Madrid befinden sich unter den Klubs, die Mittelfeldspieler Kai Havertz von Bayer 04 Leverkusen für sich haben möchten, berichtet die „Sport Bild”. Der 19-Jährige wird derzeit auf ca. 80 Millionen Euro geschätzt und kann nicht über ein Desinteresse anderer Klubs klagen. So liebäugeln auch Manchester City und Paris Saint-Germain mit dem Fußballer.

 

 

Lewandowski, der Jäger

Stürmer Robert Lewandowski von Bayern München glaubt daran, dass sein Team in der Lage ist, seinen Rückstand auf Tabellenführer Borussia Dortmund aufzuholen. „Die letzten Wochen waren schwierig. Wir haben untypisch viele Punkte verloren, insbesondere in den letzten Spielminuten, wo wir ja normalerweise gewonnen hätten”, sagte Robert Lewandowski. „Das kam überraschend. Nach den ersten Wochen der Saison hatten wir gedacht, die Dinge würden so gut laufen wie in den Jahren zuvor, doch es zeigte sich, dass wir nicht wachsam genug waren. Jetzt sind wir aber erneut auf einem guten Weg. Manchmal ist es gar nicht schlecht, aus der zweiten Reihe anzugreifen. Wir freuen uns, dass wir jetzt zu Jägern geworden sind. In den letzten Jahren haben wir immer nur hinter uns geschaut. Wenn du aber siehst, dass jemand vor dir ist, bekommst du noch mehr Druck und willst im Endeffekt noch mehr tun und dieses Team einholen. Und ich glaube daran, dass wir es einholen werden.” Das Problem Bayerns ist: Der Dortmunder Tabellenführer denkt gar nicht daran, das Tempo zu drosseln, und schreitet von Sieg zu Sieg. Es ist ein junges Team, das nun immer stärker und selbstbewusster wird und sich untereinander immer besser versteht.

 

 

Ist er so viel wert?

Der RB Leipzig ist daran interessiert, Hakan Çalhanoglu vom AC Mailand für sich zu gewinnen. Die Italiener erwarten für den Spieler allerdings mindestens 20 Millionen Euro. Zu den „Rossoneri” kam der türkische Nat6ionalspieler 2017 von Bayer 04 Leverkusen, präsentiert sich aber in den Stadien Italiens nicht gerade in Höchstform. Mailand bezahlte für ihn damals 22 Millionen Euro. Italienischen Medien zufolge hatte der RB Leipzig bereits im Sommer 30 Millionen Euro für ihn angeboten, aber die Offerte wurde abgelehnt. Jetzt dürfte der AC Mailand einem Verkauf zwar offener gegenüberstehen, aber es ist nicht zu erwarten, dass der vereinbarte Preis unter 20 Millionen Euro liegen wird. Die Frage ist nur: Ist ein Spieler, der für die Bundesliga zu langsam ist, denn so viel Geld wert?

 

 

BVB sucht weiter nach Verstärkungen

Fernando Calero könnte bereits im Januar-Transferfenster Real Valladolid verlassen. Für den Innenverteidiger interessieren sich nämlich Borussia Dortmund, FC Arsenal und FC Sevilla, berichtet Cadena SER. Der Defensivspieler hat in der jetzigen Saison 15 Spieler in der spanischen La Liga bestritten und ist in 14 davon in der Startelf aufgelaufen. Cadena SER zufolge ist in Caleros Vertrag eine Ablöseklausel über elf Millionen Euro eingebaut. Ein Betrag, den mehrere Klubs zu zahlen bereit seien. Unter diesen wird auch der BVB genannt. Ob der Transfer allerdings bereits im Januar zustande kommt oder aber erst nach Abschluss der Saison, bleibe vorerst offen. Der 23-Jährige steht bei Real Valladolid theoretisch noch bis Ende Juni 2021 unter Vertrag.

 

 

Rode zurück bei Eintracht

Sebastian Rode wird bis zum Ende der jetzigen Saison für Eintracht Frankfurt auflaufen. Der 28-jährige Mittelfeldspieler ist von Borussia Dortmund an den hessischen Klub ausgeliehen. Für Sebastian Rode ist es die Rückkehr nach Frankfurt, wo er bereits von 2010 bis 2014 insgesamt 108 Einsätze für die Eintracht absolvierte und dabei fünf Mal traf. In der jetzigen Saison ist der Fußballer kein einziges Mal für Borussia Dortmund aufgelaufen. Ob ihm das nun bei der Eintracht gelingt, wo eine Vielzahl talentierter Spieler aufgetaucht sind? Ganz bestimmt wird er es dort schwer haben, denn er ist technisch eher unversiert.

 

 

Comeback nach Mönchengladbach

Wie der Daily Express berichtet, ist es inzwischen besiegelt, dass der Defensivspieler Andreas Christensen vom FC Chelsea zum zweiten Mal an Borussia Mönchengladbach verliehen wird. Zur Erinnerung: Christensen wurde in der Saison 2016/17 zum besten Spieler des deutschen Klubs gekürt. Zurzeit ist der dänische Fußballer beim FC Chelsea, hat aber bislang nicht den Durchbruch in die Startelf unter Maurizio Sarri geschafft. Da er statt der Ersatzbank regelmäßige Einsätze vorzieht, ist sein Berater nun mit der Chefetage der Blues über eine Rückkehr des Spielers in die 1. Bundesliga im Gespräch. Dies soll dem Vernehmen nach im Januar 2019 geschehen.

 

 

Von Berlin nach Stuttgart

Alexander Esswein wird die laufende Saison im Trikot des VfB Stuttgart beenden. Der 28-jährige Mittelfeldspieler ist für sechs Monate von Hertha BSC ausgeliehen worden. Dort war er bislang 52 Mal im Einsatz und erzielte dabei vier Treffer. Zuvor spielte Alexander Esswein auch für FC Augsburg, 1. FC Nürnberg, Dynamo Dresden und VfL Wolfsburg. Zudem hat er 42 Länderspiele in fünf Altersklassen der deutschen Jugendnationalmannschaft hinter sich. Hierbei gelangen ihm 16 Tore.

 

 

Neuer Toni Kroos

Arne Maier könnte im Januar in die englische Premier League wechseln. Am Mittelfeldspieler von Hertha BSC seien nämlich der FC Arsenal und Manchester United sehr stark interessiert, berichtet „The Sun“. Der 19-Jährige gilt als einer der begabtesten Spieler in der Bundesliga und wird oft als „neuer Toni Kroos“ tituliert. Ein sehr großes Vertrauen in sein Talent und Können haben nun Arsenals Trainer Unai Emery und der Coach von Manchester United José Mourinho. Daher wird spekuliert, dass der deutsche Hauptstadtklub gut 30 Millionen Euro für ihn bekommen möchte. Scouts der beiden Klubs haben den Fußballer bereits live erlebt. Laut „The Sun“ dürften Arsenal- und ManUnited-Abgesandte innerhalb der nächsten Spieltage erneut im Hertha-Stadion auftauchen. Arne Maier kam in der jetzigen Saison bislang 14 Mal in der Bundesliga und zwei Mal beim DFB-Pokal zum Einsatz. Sein Vertrag bei dem Klub gilt bis Ende Juni 2022.

 

 

Neuzugang bei den „Bullen”

Amadou Haidara ist ein neuer Spieler des RB Leipzig. An die Roten Bullen hat sich der 20-jährige Mittelfeldspieler der malischen Nationalmannschaft mit einem bis Ende Juni 2023 laufenden Vertrag gebunden. Das Eigengewächs des FC Red Bull Salzburg hat für seine Heimatmannschaft insgesamt 48 Einsätze absolviert und schoss dabei sechs Tore. Zudem hat Amadou Haidara bis jetzt sechs Länderspiele für Mali bestritten.

 

 

Hazard in Spanien!

Atlético Madrid erwägt einen Transfer von Thorgan Hazard, Mittelfeldspieler bei Borussia Mönchengladbach und in der belgischen Nationalmannschaft. Der jetzige Vertrag des 25-Jährigen beim niederrheinischen Klub gilt bis Juni 2020. Spanische Medien vermuten jedoch, dass Thorgan Hazard möglicherweise ein Backup für Thomas Lemar bei Atlético werden könnte, der es nach seinem Sommer-Transfer von der AS Monaco noch nicht ganz geschafft hat, sich zu akklimatisieren. Zuvor wurde Thorgan Hazard übrigens u.a. mit FC Sevilla und FC Valencia in Verbindung gebracht. Damit bleibt die spanische Richtung für diesen Spieler nach wie vor aktuell.

 

 

80 Millionen für Havertz

Bayern München ist ein nächster Klub, der daran interessiert ist, Kai Havertz (derzeit Bayer 04 Leverkusen) zu sich zu holen. Der Werksklub erwartet für seinen jungen Star mindestens 80 Millionen Euro. Diese Summe schreckt den deutschen Rekordmeister jedoch nicht ab und man ist bereit, das Geld auf den Tisch zu legen! Ebenso übrigens wie andere Spitzenklubs aus ganz Europa. So steht der 19-jährige Mittelfeldspieler u.a. im Fokus von Manchester City, Manchester United, FC Liverpool, Real Madrid und FC Barcelona. Kai Havertz ist Eigengewächs von Bayer 04 und seit 2016 in der ersten Mannschaft. Seit 2018 ist er deutscher Nationalspieler.

 

 

Jagd auf Pulisic

Der Londoner FC Chelsea ist ernsthaft an Christian Pulisic interessiert, hofft aber darauf, den Preis für den Spieler drücken zu können. Man möchte ihn nämlich für weniger als 80 Millionen Euro haben. Und offenbar ist Borussia Dortmund mittlerweile mit diesem Geld für ihren Spieler auch einverstanden. Dass der FC Chelsea an Pulisic denkt, liegt nicht zuletzt an der ungewissen Zukunft von Eden Hazard. Der Amerikaner könnte im Falle eines Transfers des belgischen Nationalspielers diese Lücke schließen. Die Blues haben allerdings Konkurrenz, denn auch Paris SG und FC Liverpool denken an Christian Pulisic.

 

Hernández näher an München
Eine Gruppe älterer Spieler von Atlético Madrid hat mit ihrem Abwehr-Kollegen Lucas Hernández gesprochen, um ihn dafür zu überzeugen, im Klub zu bleiben, berichtet die spanische Tageszeitung AS. Mit dem jungen Franzosen, der zurzeit sehr stark mit einem Wechsel zu Bayern München in Verbindung gebracht wird, trafen sich Diego Godín, Koke und Antoine Griezmann. Die Antwort des 22-Jährigen war jedoch „kalt“. Eine andere spanische Zeitung, die „Marca”, meldete unterdessen, dass der FC Bayern die in Hernández’ Vertrag bei Atlético enthaltene Ablöseklausel über 85 Millionen Euro aktivieren wolle und sich mit dem Spieler bereits über die Konditionen eines Vierjahresvertrags geeinigt habe. Der 22-jährige Verteidiger hatte im Juni einen neuen Vertrag bei Atlético unterschrieben, aber die Bayern sollen ihm nachher versprochen haben, dass er der Grundstein ihres neuen Projekts sein werde.

 

 

BVB will sich nicht schwächen

Dass Christian Pulisic für ein Interesse bei vielen europäischen Topklubs sorgt, ist kein Geheimnis. Nichtsdestotrotz steht Borussia Dortmund nach Informationen der deutschen „Sport Bild“ nur widerwillig der Idee gegenüber, ihre Schlüsselspieler während des Winter-Transferfensters zu verkaufen. Man wolle sich ganz einfach nicht vor dem für den deutschen Meistertitel entscheidenden Saisonteil schwächen. Auf die Trophäe hat der BVB in dieser Saison nun nicht nur großen Appetit, sondern auch sehr gute Chancen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ausbleibende Abgangstransfers im Januar 2019 dem Klub entscheidend zur Erreichung dieses Ziels verhelfen könnten. Mit Blick auf den US-amerikanischen Nationalspieler war zuletzt viel von seinem eventuellen Umzug zum FC Chelsea die Rede. Der BVB spielt allerdings nur ungern mit dem Gedanken, ihren Spitzenakteur zu verkaufen. Aller Wahrscheinlichkeit nach werden die Blues daher unverrichteter Dinge abziehen müssen. Zu einem Pulisic-Deal hieß es übrigens, der deutsche Bundesligist könnte daran bis zu 70 Millionen Euro verdienen. Ähnlich verhält es sich auch mit Julian Weigl, der mittlerweile im Visier des FC Arsenal und des AS Rom steht, doch auch diesen Spieler will der Klubs aus dem Signal Iduna Park nicht loswerden. Und das, obwohl er in dieser Saison ein Reservist ist – dennoch wird er von den Funktionären als ein wichtiges Kettenglied in der Mannschaft wahrgenommen. Eine andere Sache ist: Die Transferpolitik des Dortmunder Klubs deutet auch darauf hin, dass man bei der Borussia nicht über zu wenig Geld klagen kann.

 

 

Bayer 04 mit Bosz

Peter Bosz ist neuer Trainer bei Bayer 04 Leverkusen als Nachfolger des entlassenen Heiko Herrlich. Der Niederländer hat einen Vertrag bis Ende Juni 2020 unterschrieben. Bayer 04 Leverkusen ist der zweite deutsche Klub, den dieser Coach betreuen wird. Zuvor war er bei Borussia Dortmund tätig und wurde dort entlassen. Darüber hinaus hat der 55-Jährige während seiner Karriere u.a. Ajax Amsterdam, Maccabi Tel Aviv, Vitesse Arnheim und Heracles Almelo trainiert. Bayer 04 ist derzeit Neunter in der Bundesliga-Tabelle mit 24 Punkten, soll sich aber unter Peter Bosz der Spitze anschließen und um europäische Pokale kämpfen.

 

 

Attacke auf Hoeneß

An der Jahreshauptversammlung des FC Bayern München nahmen mehr als 1.500 Fans des Klubs teil. Zu diesen sprach unter anderem der im Vorfeld vielfach für seine Vorgehensweise attackierte Vereinspräsident Uli Hoeneß und musste sich nun dafür rechtfertigen. Von der miserablen Stimmung der Bayern-Fans konnte man sich während des Jahrestreffens im Audi Dome nachdrücklich überzeugen. Die Geschäftsführung ließ sich dabei unter anderem durch Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge vertreten. Der Erstere sprach ganze 27 Minuten lang zu der Menschenmenge und rechtfertigte dabei die Vereinspolitik, die Maßnahmen der letzten Zeit und die jüngsten Ergebnisse der Mannschaft. Die Fans grollten unter anderem wegen des Verhaltens gegenüber Bayern-Legende Paul Breitner, dem aufgrund seiner Kritik am FCB der Eintritt in die VIP-Loge entzogen wurde. „Eine Legende des Klubs darf nicht daraus entfernt werden, es ist nicht dein Stadion!“, sagte ein Vereinsmitglied zu Uli Hoeneß. Dazu Hoeneß: „Das zu erklären würde drei Stunden dauern. Ich will das jetzt nicht erklären”, entgegnete er, woraufhin aus der Menschenmenge Bezeichnungen wie „Lügner!“ und „Feigling“ sowie auch Pfiffe kamen. Uli Hoeneß äußerte sich auch zu den jüngsten Meldungen über eine mögliche Einstellung Oliver Kahns beim FC Bayern. Dieser könnte Hoeneß laut Journalisten als Vereinspräsident ablösen. „Ich kann bestätigen, dass er in unseren Gesprächen präsent ist. Es ist aber kein Thema für jetzt“, quittierte Uli Hoeneß. Zu den Themen, für die sich die Fans am meisten interessierten, sagte also praktisch nichts.

 

 

BVB kämpft um ein Talent

Borussia Dortmund will einen weiteren talentierten Spieler für sich gewinnen. Der Klub aus dem Signal Iduna Park hat nun ein Angebot für Lucas da Cunha von Stade Rennes unterbreitet, berichtet das Portal Foot Mercato. Der 17-Jährige gilt als einer der begabtesten Außenstürmer in Frankreich. Seine sehr guten Leistungen im Jugendteam aus Rennes hat bewirkt, dass mehrere europäische Topklubs sich stark für ihn interessieren. So hat laut Foot Mercato Borussia Dortmund bereits ein Angebot für ihn unterbreitet. Etwa vier Millionen Euro wolle der deutsche Klub für den Spieler zahlen. Der Vorschlag sei am Freitag beim französischen Klub eingegangen. Die Funktionäre aus dem Signal Iduna Park hätten sehr gute Beziehungen zu ihren Kollegen in Rennes, dies solle bei dem Transfer helfen. Der BVB hoffe, dass Lucas de Cunha nun in die Stapfen von Ousmane Dembélé treten wird, der ebenfalls aus dem Roazhon Park nach Dortmund kam und später für gutes Geld nach Barcelona verkauft wurde.

 

 

Bereit für Ausgaben

Einen schlechten Start hatte in dieser Saison die größte deutsche Fußballmacht Bayern München erwischt. Der Monat Dezember brachte nun aber deutlich bessere Leistungen und das Team unter Niko Kovac spielt inzwischen mit immer mehr Schwung. Karl-Heinz Rummenigge bleibt dennoch bei seiner Meinung, dass im Klub weiterhin Veränderungen nötig seien, damit dieser erfolgreich gegen die größten europäischen Mannschaften bestehen könne. „Wir müssen unser Vorgehen modifizieren, um sowohl die Mannschaft, als auch die Geschäftsführung effektiver zu machen”, sagte der Bayern-Vorsitzende im Gespräch mit dem deutschen Sportmagazin „Kicker” und fügte hinzu: „Wir wollen weiterhin unsere große Erfolgsgeschichte schreiben und haben dazu auch alle Möglichkeiten. Der Klub ist stabil sowohl auf dem Platz, als auch nach ökonomischen Gesichtspunkten. Wir brauchen Veränderungen und sind uns dessen bewusst. Wir sind dazu bereit, aber wir müssen auch aufpassen, nicht in eine Falle zu tappen. Bayern kann es sich leisten, viel Geld auszugeben, aber nur, wenn wir wissen, dass sich eine solche Investition für uns auszahlen wird. Wir dürfen nicht von unserem Weg abweichen, dank dem wir finanziell so stabil sind”. Karl-Heinz Rummenigge hob auch hervor, dass es einige Aspekte gebe, die beim FC Bayern besser funktionieren als bei den Konkurrenzklubs aus anderen europäischen Staaten. „Wir verstehen es hervorragend, um junge Spieler zu kämpfen. Unsere Erkundungsabteilung ist gut aufgebaut und wir können damit auch mit Klubs wie FC Barcelona, Real Madrid oder Manchester United um die größten Talente wetteifern. Es ist ja auch für alle gut zu sehen, dass wir bemüht sind, immer mehr junge Spieler in die Mannschaft aufzunehmen”, so der Vorstandsvorsitzende des deutschen Fußballriesen.

 

 

Keller in Ingolstadt
Zweitligist FC Ingolstadt hat nun einen neuen Trainer. Dieser ist Jens Keller als Nachfolger des unlängst beurlaubten Alexander Nouri. Jens Keller war zuvor mit VfB Stuttgart, FC Schalke 04 Gelsenkirchen und zuletzt (bis Dezember 2017) mit dem 1.FC Union Berlin verbunden und ist bereits der dritte Trainer des FC Ingolstadt in dieser Saison. So hatten die „Schanzer” ihre Zweitliga-Saison zunächst mit Stefan Leitl auf der Trainerbank begonnen, präsentierten sich jedoch unter seiner Führung sehr miserabel – später übrigens auch nicht besser.

 

 

Optimist

Manuel Neuer ist überzeugt, dass die deutsche Nationalmannschaft in absehbarer Zeit wieder erfolgreich wird. Das Jahr 2018 war kein gelungenes: Bei der WM waren die Deutschen bereits nach der Gruppenphase ausgeschieden und in der Nationenliga belegten sie in ihrer Gruppe den letzten Platz und sind in die Division B abgestiegen. Nationalmannschaftskapitän Manuel Neuer zeigt sich dennoch zuversichtlich, dass das nun folgende Jahr erfolgreicher wird und die Schützlinge von Joachim Löw ihre Leistungen verbessern. „Wir haben jetzt einen neuen Geist im Team, aber auch eine neue Schnelligkeit und Einsatzwillen. Das sind gute Komponenten für eine erfolgreiche Zukunft. Wir haben als Nationalmannschaft viel Vertrauen eingebüßt. Die Zurückhaltung unserer Fans in den Partien gegen Russland und die Niederlande hat dies gezeigt. Ich bin mir aber sicher, dass wir diese Talfahrt bald wieder verlassen”, sagte Manuel Neuer. In der Qualifikation für die EM 2020 spielt Deutschland in der Gruppe C gegen Niederlande, Nordirland, Estland und Weißrussland.

 

Kroos will bleiben

Der deutsche Nationalspieler Toni Kroos hat sich nun zu den Pressespekulationen geäußert, er könnte vielleicht Real Madrid verlassen. Wie der Deutsche erklärte, fühle er sich im Santiago-Bernabéu-Stadion wie zuhause und habe nicht vor, irgendwohin zu gehen. Toni Kroos spielt bereits seine fünfte Saison für die Königlichen. Dieser Tage sind nun aber Berichte aufgetaucht, die ihn mit einem Transfer zu Bayern München in Verbindung bringen. In seinem Kommentar hierzu sagte der Spieler: „Ich fühle mich bei Real wie zuhause und sehe gar keinen Grund, irgendetwas zu ändern.“ Bis jetzt absolvierte Toni Kroos für Real Madrid 207 Einsätze und erzielte dabei 13 Treffer.

 

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Krzysztof Świerc