Das Finale bestand aus dem schriftlichen und mündlichen Teil
Foto: Joanna Hassa

„Ich bin schon seit einigen Jahren Jury-Mitglied beim Deutschwettbewerb für Gymnasiasten, deswegen kann ich bestätigen, dass das Niveau wieder sehr hoch war”, sagte Monika Wittek über die Sprachkenntnisse der Schüler. Vergangenen Mittwoch fand das Finale des Deutschwettbewerbs für Gymnasiasten im Oppelner Jugendkulturhaus statt.

 

Die 101 teilnehmenden Schüler siegten zuvor in der Schul- und Gemeindeetappe. Während des Finales mussten się zuerst durch eine mündliche Prüfung durch. Anschließend begann der schriftliche Teil, der aus einem Hörverstehen und einem grammatikalischen Text bestand. „Alle Schüler, die heute hier sind, haben sehr gute Deutschkenntnisse. Klar, sie sind vielleicht manchmal aufgeregt, aber das ist normal bei einer Prüfung”, sagt Monika Wittek. Und ihre Deutschkenntisse verdanken viele der Finalisten ihren Großeltern. So auch Marcel Quaschniok-Quade aus dem Schulverband in Malapane. „Meine Deutschkenntnisse verdankte ich meinem Großvater, der mir und meiner Schwester das von klein auf alles beigebracht hat. Wir mussten ihn auch immer auf Deutsch ansprechen, zum Beispiel, wenn wir ein Glas Wasser haben wollten, mussten wir das auf Deutsch sagen können. Den Rest hat dann das Fernsehen erledigt, das hat uns geholfen, die Sprachkenntisse zu perfektionieren”, so Marcel. Für Manche von den Finalisten ist Deutsch sowieso die Muttersprache. „Ich habe neun Jahre in Deutschland gewohnt, Deutsch kann ich also ziemlich gut. Und ich mache mir schon darüber Gedanken, ob ich nicht vielleicht in Deutschland studieren könnte, aber ich denke, ich würde lieber nach Kanada gehen, da wohnt nämlich mein Onkel”, sagt Patrycja Węgrzynowska aus dem Gymnasium in Dembiohammer. Diejenigen, die das Finale am besten gemeistert haben, bekommen Diplome und Preise. Die feierliche Preisverleihung findet am 18. März um 11:00 Uhr im Oppelner Woiwodschaftsamt (Sala Orła Białego) statt.

A. Durecka