Am 10. Juli verstarb plötzlich Gerhard Paul, einer der Gründer der Deutschen Minderheit in Pietna. Er war ein aktives Mitglied des DFK Pietna seit dem Jahr 1990.

Er war nicht nur ein engagierter Mitglied des DFKs, sondern auch ein aktiver Sportler.
Foto: DFK Pietna

 

 

Zu Beginn war er Schatzmeister, von 1999 bis 2010 war er der Vorsitzende des Rates, später Mitglied der Prüfungskommission. Er war auch Mitglied der Wohltätigkeitsgesellschaft der Deutschen in Schlesien.
Gerhard Paul war immer im Zentrum des Geschehens und am Herzen lagen ihm alle Angelegenheiten der Minderheit. Besonders hat er sich um das Denkmal für die Opfer des Ersten und Zweiten Weltkriegs gekümmert. Kurz vor seinem Tod hat er es noch geschaff,t das Denkmal neu zu bemalen. Er war bereit, sich an allen Initiativen des DFKs zu beteiligen, und er war die treibende Kraft für das Handeln. Er hat alle motiviert, Initiativen zu ergreifen. Man konnte immer auf seinen Rat, Hilfe und Unterstützung zählen. Er hat nie „nein“ gesagt.

 

Gerhard Paul war auch ein langjähriger lokaler Beamter, der auf der Ebene der Gemeinde und des Dorfes tätig war. Er bezeichnete sich als Schlesier deutscher Abstammung und er strebte nach guten polnisch-deutschen Beziehungen, was zur Unterzeichnung einer Partnerschaft mit der Gemeinde Wissen-Altenkirchen (Rheinland-Pfalz) und zwischen Pietna und Mittelhof (ebenfalls Rheinland-Pfalz) führte.

 

Dominika Bassek