Zum neunten Mal setzten sich im Walzener Gemeindekulturzentrum Schüler zusammen, um das Woiwodschaftsdiktat auf Deutsch zu schreiben. Insgesamt fast 190 Schüler in drei Alterskategorien haben sich der Herausforderung gestellt.

 

Unter den Teilnehmern waren dieses Jahr besonders viele Grundschüler.
Foto: D. Bassek

 

Am 25. Oktober wurden wieder die Besten der deutschen Rechtschreibung aus Schulen der Woiwodschaft Oppeln gesucht. „Jedes Jahr wird die Schwierigkeit des Textes auf das Alter des Schülers angepasst, aber es geht nicht darum, dass es einfach sein soll. Wir wollen schließlich den Meister finden“, sagt Wojciech Dzido aus dem Goethe-Institut in Krakau, der Lektor des Diktats in diesem Jahr. Das Thema des diesjährigen Diktats betraf soziale Medien und das Chatten. Es war nicht besonders schwer für die Jugend, aber in den Texten steckten mehrere Rechtschreibfallen. „Dies ist die neunte Ausgabe unseres Diktats und wir sehen unter den Teilnehmern einige Schüler, die seit Jahren daran teilnehmen. Und das macht uns sehr glücklich, weil es zeigt, dass die Kinder mit unserem Diktat groß werden“, sagt Agata Makiola, Deutschlehrerin, Initiator des Deutschdiktat.

 

Die größte Gruppe bildeten in diesem Jahr Vertreter der Grundschulen, von denen fast 100 Schüler an dem Diktat teilnahmen. Zu den Stiften griffen auch Gymnasiasten (über 40 Schüler) und Schüler der Oberschulen (fast 40 Personen).

Das Gymnasium aus Walzen organisiert seit neun Jahren das „Große Woiwodschaftdiktat der Deutschen Sprache“. Und der Wettbewerb selbst wurde zur Marke dieser Schule. Da im nächsten Jahr es kein Gymnasium mehr gibt, suchen die Organisatoren eine Partnerschule, die mit ihnen das Jubiläumsdiktat weiterführen und organisieren könnte.

Der Meister der deutschen Rechtschreibung der neunten Ausgabe des Woiwodschaftdiktats der Deutschen Sprache wird bei der feierlichen Preisverleihung am 21. November im Gemeindekulturzentrum in Walzen bekanntgegeben.

 

Dominika Bassek