Der September ist bei der SKGD seit vielen Jahren traditionell ein Monat mit Ausflügen für die DFK – Mitglieder. Täglich fahren gleich zwei große Busse aus verschiedenen Orten der Region los und begeben sich nach Tschechisch Schlesien.

Jede Gruppe besucht die Tropfsteinhöhle Na Špičáku in den Sudeten. Hier erfahren die Reisenden wie eine Höhle entsteht und dass die Abtropfsteine (Stalaktite) nicht angefasst werden dürfen, weil sie ansonsten nicht mehr wachsen. „Ich wollte mir Tschechien ansehen, und nicht immer nur zu Hause sitzen. Die Höhle fand ich besonders schön“, sagt Monika Wistuba aus Schmitsch. Weiter geht’s in den Priessnitz-Kurort in Freiwaldau-Gräfenberg (Lázně Jeseník). Hier können die DFK-Mitglieder Quellwasser probieren und erfahren wie Vincenz Prießnitz seine gebrochenen Rippen selbst wieder geheilt hat. Dann geht es bergauf, zum Balneopark, wo man Arme (und manch Tapferer auch Beine) ins kalte Wasser stecken kann, so wie es einst der Erfinder des Duschkopfes, Prießnitz, seinen Patienten geraten hat. „Seit ein paar Jahren schickte ich immer andere Mitglieder meines DFKs zu den Integrationsausflügen, aber dieses Jahr war es an der Zeit, dass ich auch mitkomme“, meinte Margarethe Lison, Vorsitzende des DFK Psychod. In der Zwischenzeit wird in dem in Schlesien am höchsten gelegenen Dorf Reihwiesen (Rejvíz) eine typisch tschechische Mahlzeit genossen und auch für Einkäufe ist genug Zeit. Zu guter Letzt begeben sich die Teilnehmer in die Jungfrau Maria Hilf Kirche (Kostel Panny Marie Pomocné) in der Nähe des Ortes Zuckmantel (Zlaté Hory), wo sie die Geschichte dieser Kirche kennen lernen, beten und singen. Im Bus herrscht eine fröhliche Atmosphäre, es werden Witze erzählt und Lieder gesungen. Die Ausflüge der SKGD dauern noch bis 22. September.

 

Manuela Leibig