Die Miro Deutsche Fußballschule startet im Jahr 2018 mit einer neuen Initiative. „Miniturniere der Miro Deutschen Fußballschule“ werden nun so oft wie möglich organisiert. Teilnehmen werden jedes Mal vier bis sechs Mannschaften.

 

 

 

 

 

 

 

Die Turniere sind an die jüngsten Altersgruppen gerichtet. „Je öfter wir bei einem Turnier mitmachen, desto weniger Stress haben die Kinder“ sagt Robert Gabryś, Trainer der Junior-Gruppe G in Chronstau. Ziel der Miniturniere ist es, dass die jungen Fußballer so viel wie möglich spielen können, und lernen wie es auf dem Fußballfeld zugeht: „Wir möchten, dass bereits die Kleinsten viele Tore schießen können, viel Spaß haben, aber auch lernen, wie es ist, mit einer anderen Mannschaft zu spielen“ sagt Harald Bartela, Koordintator der Miro Deutschen Fußballschule, und fügt hinzu: „Bei den Miniturnieren wird es keine Endklassifikation geben, diese Idee kommt aus den Niederlanden.“ Das erste Miniturnier der Miro Deutschen Fußballschule wurde am Samstag in Chronstau durchgeführt. Małgorzata Bodner begleitet ihren siebenjährigen Sohn bei jedem Turnier: „Jakub ist immer glücklich, wenn er an Turnieren teilnehmen kann. Zu Hause macht er alles mit seinem Ball, lernen, essen, schlafen, der Fußball ist immer dabei.“ Nach den fünf Fußballspielen ist Kuba zwar etwas müde, aber zum bevorstehenden Geburtstag nimmt er seinen Ball natürlich mit.

 

 

„Als Dawid jünger war, hatte er immer eine sehr große Lust zu rivalisieren. Als die Mannschaft mal verloren hat, war er nervös. Aber die Einstellung des Trainers und die Mitspieler in der Mannschaft führten dazu, dass es ihm Spaß macht, nun macht es ihm nichts aus wenn sie mal verlieren“, freut sich Milena Morawiak aus Derschau (Suchy Bór). Mariusz Ozimek, Haupttrainer der Miro Deutschen Fußballschule organisierte das erste Miniturnier: „Ich habe bewusst die jüngste Altersgruppe gewählt (Junior G, also Jahrgang 2010 und jüngere), da ich weiß, dass die Eltern immer dabei sind, so trifft sich die Familie der Miro Fußballschule wieder.”

 

 

Mariusz ist von der Initiative der Miniturniere überzeugt „Beim Training spielen die Kinder immer mit den selben Spielern, und beim Turnier sehen sie auf welchem Niveau die eigene Mannschaft im Vergleich zu anderen sind.” Der Hauptkoordinator hofft, dass die Miniturniere ungefähr jeden Monat in einer anderen Filiale der Fußballschule organisiert werden, zumal es organisatorisch kein großer Aufwand ist. In Chronstau bekam jeder Teilnehmer eine Medaille und das deutschsprachige Magazin „Keks“. Außerdem gab es für jede Mannschaft einen Pokal, den jeder der kleinen Fußballer für ein paar Tage nach Hause bekommt.

 

 

Manuela Leibig