Danzigs Generalkonsulin Cornelia Pieper (Mitte) besucht Hans und Christine Koschnick in Bremen. Bildquelle: GK Danzig

Danzigs Generalkonsulin Cornelia Pieper (Mitte) besucht Hans und Christine Koschnick in Bremen. Bildquelle: GK Danzig

Schon jetzt beginnen die Vorbereitungen für das Jubiläum der 40jährigen Städtepartnerschaft zwischen Bremen und Danzig (Gdańsk) im kommenden Jahr. Im Juni besuchte die Generalkonsulin Cornelia Pieper die Hansestadt.

Cornelia Pieper traf sich dort mit Hans Koschnick und dessen Frau Christine, heißt es in einer Mitteilung des Generalkonsulats. Der SPD-Politiker Hans Koschnick hat als Präsident des Bremer Senats 1976 die Städtepartnerschaft mit Danzig auf den Weg gebracht. Koschnick hat zahlreiche politische Ämter bekleidet, er war Bundestagsabgeordneter und von 1975 bis 1979 stellvertretender SPD-Vorsitzender und damit Stellvertreter von Willy Brandt. Außerdem bis 2005 fünf Jahre Präsident des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt. Das Ehepaar Koschnick erinnert sich gern an den Beginn der Städtepartnerschaft. Zum Beispiel wie der Orgelverein aus ihrer Region Privatspenden für eine neue Orgel in der Marienkirche in Danzig gesammelt hat. Die kommunistische Partei Polens versuchte ihre Teilnahme an der Orgeleinweihung zu verhindern, aber das haben beide rigoros ignoriert.
Während ihres Bremen-Besuches führte Generalkonsulin Cornelia Pieper mehrere Gespräche als Vorbereitung auf das 40. Jubiläum der Städtepartnerschaft Danzig-Bremen. Sie traf sich mit dem Bremer Fotokünster Olaf Schlote und dem Vorsitzenden der deutsch-polnischen Gesellschaft Bremen, Uwe Metschke. Die Gesellschaft wird bereits im Dezember 2015 ihr 40jähriges Bestehen feiern.

jp