Die Gottesmutter-Kapelle auf den Sümpfen zwischen Gogolin und Krappitz ist für ihre Quelle mit heilendem Wasser bekannt. Schon das 30. Jahr in Folge finden dort jeden Maisonntag deutschsprachige Andachten statt, die immer sehr gut besucht sind. Umgeben von Wiesen ist die Kapelle ein Ort der Ruhe und des Gebets.

 

1998 übernahm Familie Polański aus Gogolin die Betreuung der Kapelle.
Foto: A. Polański

 

Vor 30 Jahren wurde die erste deutschsprachige Maiandacht an der Gottesmutter Kapelle abgehalten. Seit 1992 leitet sie Pfarrer Joachim Piecuch. Um die 100 Leute aus nah und fern versammeln sich jeden Maisonntag um 16:00 Uhr auf den Wiesen um Maria mit Gebeten und Liedern zu preisen. Nach der Andacht schöpfen viele der Anwesenden das heilende Wasser und nehmen es nach Hause.
1998 übernahm Familie Polański aus Gogolin die Betreuung der Kapelle. Barbara Polański weiß, was die Kapelle zu einem besonderen Ort macht.

„Die Leute kommen zur Kapelle um die Ruhe der Natur zu genießen und zu beten. Es kommen nicht nur Gläubige, sondern auch Leute, die eine Pause vom Alltag brauchen. Die Leute verbindet mit der Kapelle die Möglichkeit, in der Sprache des Herzens zu beten. Dieser Ort verbindet das alte mit dem modernen, da daneben die Autobahn A4 verläuft“.

Immer am ersten Mai kommt eine Prozession aus der Herz-Jesu-Kirchengemeinde, an diesem Tag findet die Maiandacht ausnahmsweise zweisprachig und um 17:00 Uhr statt. Die Kapelle kann man durch Gogolin über die Bagienna-Straße erreichen (geografische Koordinaten: N 50*29’01,89; S 18*00’06,01).

Alle sind herzlich zu den Maiandachten an der Gottesmutter-Kapelle eingeladen.

Klara Larysch