Das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit (HDPZ) organisierte bisher zwei Mal den Schulungszyklus ELOm-Elementarschulung für jugendliche Gruppenleiter. Die Absolventen beider Editionen wollen mehr und das ermöglicht ihnen das HDPZ mit ProELOm.

 

Die Jugendlichen haben den ersten Schulungsblock schon hinter sich.
Foto: A. Polański

 

Wie die Bezeichnung „Pro“ schon verrät, sollen die 15 Absolventen ein höheres Niveau erreichen und somit zu Profis in ihrem Fach werden. Die Grundlagen zur Projektrealisierung kennen und beherrschen sie schon, aber es fehlt ein Feinschliff, wie es Magdalena Prochota, Koordinatorin des Projektes, erklärt. „Bei der Planung der ersten Edition hatten wir schon im Hinterkopf die Idee zu einem Angebot für die Absolventen. Unser Ziel ist es, die jungen Führungskräfte individuell weiterzubringen. Die Entwicklung der Jugendlichen ist jetzt unser Fokus. Sie sollen als Individuum weiterkommen und deshalb stellen wir ihnen Coaching von einer professionellen Trainerin zu Verfügung.“

 

Stärken und Schwächen

Im Rahmen von ProELOm sollen die Jugendlichen ihre Persönlichkeit besser kennenlernen, herausfinden was ihre Schwächen und Stärken sind, wie sie Schwächen überwinden und Stärken nutzen können. Die Workshops basieren vor allem auf Gespräch und Übungen in denen die Teilnehmer neue Fassetten in sich bemerken, wie auch Wiktoria Świerc aus Oppeln. „Wir sprechen mehr über unsere Person als Führungskräfte, unsere Fähigkeiten, Charakter. Wir lernen es in der Arbeit mit anderen Menschen zu nutzen. Wir haben auch über den Umgang mit Kritik geredet und ich musste feststellen, dass ich selbst für mich der größte Kritiker bin.“

 

Weiter aktiv bleiben

Wiktoria Szymon aus Wengern (Węgry) nahm an der zweiten ELOm-Edition teil und merkte schnell das Projektmanagement für sie eine Berufsoption wäre. „Ich wollte wieder was erleben und neue Erfahrungen sammeln. Ich möchte weiterhin sozial aktiv sein, das habe ich in ELOm für mich gemerkt. Das ist etwas, was man auch gut zum Beruf machen kann und ich weiß, dass das eine Richtung ist, die ich einschlagen möchte. Außerdem macht es Spaß eigene Projekte zu realisieren.“
Die Jugendlichen haben den ersten Schulungsblock schon hinter sich. Das Wochenende vom 12 bis zum 14 April verbrachten sie in Jarnołtówek.

 

Andrea Polański