„Vor allem da, wo neue Vorsitzende das Zepter übernommen haben, hat sich etwas getan“, sagt Martin Lippa.

Ähnlich wie die Deutschen in der Woiwodschaft Oppeln veranstaltete auch die schlesische SKGD am 20. Mai ihre Jahresversammlung. Für die kommende Zeit planen die Deutschen aus der Woiwodschaft Schlesien u.a. in einem Punkt der Oppelner SKGD  nachzueifern.

 

Bei der Jahresversammlung in Dombrowka (Dąbrówka) in der Gemeinde Langendorf (Wielowies) wurde eines deutlich, wie es der Vorsitzende der schlesischen SKGD Martin Lippa unterstreicht: „Es kam zu keinen Kontroversen. Nichteinmal, was ich schade finde, wurden von den Delegierten selbst Beschlussvorschläge eingebracht.“ Man könnte also meinen, es sei alles in Ordnung in der schlesischen Organisation der Deutschen. Und wenn man von zwei Enthaltungen bei der Entlastung des Vorstandes unter der Führung von Martin Lippa absieht, bestätigen dies wohl auch die Delegierten selbst.

 

Für Lippa hatte dabei das vergangene Jahr vor allem etwas Wichtiges gebracht: „Es war das erste volle Jahr der Amtsperiode der neugewählten Vorstände und ich muss wirklich sagen, dass ein Ruck durch die Gesellschaft geht. Vor allem da, wo neue Vorsitzende das Zepter übernommen haben“, meint Lippa und nennt dabei namentlich als Beispiel den Kreis Beuthen und dessen Vorsitzenden Marcin Jaksik, der durch eine Reihe neuer Projekte die dortige Deutsche Minderheit zum neuen Leben erweckt hat.

 

Wohl auch dadurch bestärkt schmiedet Martin Lippa für die kommenden Monate neue Pläne, bei denen einer sich an die Oppelner „Miro Deutschen Fußballschulen“ anlehnt. „Etwas ähnliches wollen wir in unserem Bezirk auch ins Leben rufen, aber wir suchen unter den vielen oberschlesischen Kickern noch nach dem passenden Schrimherren“, sagt Martin Lippa.

 

Mehr zu der Jahresversammlung der SKGD in der Woiwodschaft Schlesien lesen Sie in einer Woche in der „Oberschlesischen Stimme“.

 

Rudolf Urban