Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Integration ist das A und O

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In den DFKs laufen derzeit Wahlen, in denen auch neue DFK-Vorsitzende bestimmt werden. In den kommenden Ausgaben werden wir die neuen und alten DFK-Chefinnen und DFK-Chefs fragen, weshalb sie sich entschlossen haben, das Amt zu übernehmen und was diese Arbeit für sie bedeutet. Bernadeta Latus-Suchińska wurde Anfang Januar für ihre zweite Amtszeit als DFK-Vorsitzende der Ortsgruppe in Broschütz (Gemeinde Walzen) gewählt.


Ich bin eine Person, die sich gerne engagiert. Ich glaube, das hat mein Vorgänger im Amt des DFK-Vorsitzenden, Herr Paweł Nossol, auch schnell erkannt. Er hat mich zum DFK geholt, mir Aufgaben gegeben und mich motiviert, in der Minderheit aktiv zu werden. Es passierte nicht von einem Tag auf den anderen, sondern auf natürliche Weise, schrittweise. Ich hatte auch immer mehr eigene Ideen, was wir als DFK machen können. Und diese konnte ich mit der Ortsgruppe auch verwirklichen. Schließlich war ich dann diejenige, die anderen zum Einsatz motivierte. Dann ist Herr Nossol verstorben und nach einer Übergangphase fanden Wahlen statt. Natürlich wollte man jemand Jungen, der den Vorsitz übernimmt und es wurde mir angeboten. Ich habe „Ja“ gesagt. Ich hatte eigentlich keine Bedenken. Dank Herrn Nossol wusste ich schon, was diese Arbeit mit sich bringt. Ich wusste, ich kann das schaffen. Außerdem muss man nicht alles allein machen. Man hat einen Vorstand, der einen unterstützt. Wir haben schon im DFK Broschütz ein eingespieltes Team. Nach den Wahlen in diesem Jahr ist nur eine neue Person dazu gekommen. Und ich kann mich immer auf meine Vizevorsitzende Dorota Rybczyk-Heinz verlassen Wir schmieden zusammen Ideen und Pläne für all unsere DFK-Initiativen. Dorota leitet auch unseren Samstagskurs. Wenn wir etwas machen, dann versuchen wir auch, immer andere Organisationen aus dem Dorf miteinzubeziehen: die Freiwillige Feuerwehr, den Dorfrat, die Schlesischen Landfrauen. Je mehr Leute an einer Initiative beteiligt sind, desto besser. Wir machen auch unsere Projekte für alle Einwohner im Dorf. Das ist eigentlich das Wichtigste. Dass alle Spaß an unseren Initiativen haben, dass sie gemeinsam eine gute Zeit verbringen, ins Gespräch kommen. Integration ist das A und O unserer Tätigkeit als DFK.

Bernadeta Latus-Suchińska
Foto: privat

Wir haben einige feste Punkte im Kalender, Treffen oder Feste, die wir jedes Jahr veranstalten. Und wir sind als DFK auch bemüht, dass sie regelmäßig jedes Jahr stattfinden, einfach, weil sie sich bei den Menschen großer Beliebtheit erfreuen. Eines solcher Projekte ist unser Sportfest im Juli. Da gibt es sportliche Aktivitäten und Wettbewerbe für Jung und Alt. Demnächst werden wir wieder zur Maiandacht am Mosacz mit Erzbischof Nossol einladen. Und dann zum Oldtimer-Treffen. Es gibt also viel zu tun. Aber das macht mir nichts aus. Ich habe Lust dazu, ich mache das alles gerne.

Not. Adur

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