Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Monday, December 5, 2022

ProELOm geht weiter

Das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit (HDPZ) organisierte schon drei Elementarschulungen für Jugendliche Gruppenleiter (ELOm). 20 der schon ausgebildeten Leader wollen sich weiter entwickeln und nehmen jetzt an der zweiten weiterführenden ProELOm-Edition teil.

 

 

Persönlich werden sich die ProElom-Teilnehmer wahrscheinlich erst im Herbst treffen. Foto: Andrea Polański

An den drei ELOm-Schulungen nahmen insgesamt fast 50 Jugendliche teil. Sie lernten, wie man ein eigenes Projekt auf die Beine stellt, eine Gruppe leitet, Anträge stellt und vieles mehr. Dank der Workshops mit professionellen Trainern und Trainerinnen erwarben sie Wissen über richtige Kommunikation, Zusammenarbeit und Zeitmanagement. 20 von den ELOm-Absolventen werden nun an der schon zweiten weiterführenden Ausgabe von ProELOm teilnehmen, um die erworbenen Fähigkeiten zu professionalisieren und Bestleistungen anzustreben.

 

App entwickeln

In der ersten ProELOm Schulung bekamen die Teilnehmer zum ersten Mal die Möglichkeit, professionelle Coachings zu nutzen. Während der damaligen Edition konzentrierten sich die Jugendlichen auf sich selbst als Leader und lernten dank der Teilnahme an den Coachings ihre eigenen Stärken und Schwächen kennen und wie sie damit umgehen können. In der zweiten Edition wird das fortgeführt, aber hinzu kommt nun die Erstellung einer eigenen App in der alles enthalten sein wird, was die Jugendlichen im Alltag als Leader brauchen.

Magdalena Prochota ist von Beginn an Koordinatorin der Schulung für Jugendliche und stellt vor, was es mit der App auf sich hat. „Ich hatte die Idee, die Best-Practice des Programms zu sammeln und in Form eines Handbuches herauszugeben, aber das war erst eine lockere Idee. Ich dachte mir, es wäre gut, eigene Schulungsmaterialien nicht nur für die nächsten Staffeln zu haben, sondern auch als ein Werkzeug, das junge Menschen der Deutschen Minderheit, die nicht an unsere Schulung teilnehmen, ebenfalls nutzen können“, erklärt Prochota.

„Die Idee hat sich aber weiterentwickelt. Ich dachte mir, es wäre doch viel einfacher und ökologischer, das Schulungsmaterial auf eine Internetplattform zu platzieren. Da die App für Jugendliche sein soll, bestimmen auch unsere Teilnehmer, was die App bieten soll.“ Seit einigen Wochen treffen sich die Jugendlichen schon bei Webinaren, da reale Treffen noch nicht möglich sind. Sie lernten sich kennen und fangen schon an, erste Pläne zu der App zu schmieden.

 

Vorerst online

„Natürlich wollen wir uns Treffen. Das erste Treffen wurde auf den Herbst verschoben, aber die Gruppenarbeit läuft bis jetzt ganz gut online. Die Teilnehmer haben wieder Coaching-Sitzungen zur Verfügung haben und sollen eigene Projekte realisieren, was in der schwierigen Zeit eine noch größere Herausforderung ist. Unsere Teilnehmer und Absolventen sieht man in den DFK’s, im BJDM und inzwischen engagieren sich auch einige hauptamtlich in den Organisationen der deutschen Minderheit, wo sie das Wissen und die Erfahrung von ELOm nutzen. So werden die Ziele unseres Programms auch erfüllt“, so Magdalena Prochota.

 

Andrea Polański

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