Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Monday, December 6, 2021

Johann-Kroll-Stipendium

 

 

Bereits zum vierten Mal wurde das Johann-Kroll-Stipendium der Stiftung für die Entwicklung Schlesiens ausgeschrieben. Bis Ende Juni hatten junge Mitglieder der deutschen Minderheit aus ganz Polen Zeit, sich darum zu bewerben. Nun muss die Jury ihre Entscheidung fällen.

 

Insgesamt haben sich in diesem Jahr 98 Jugendliche beworben, wobei traditionell die meisten (78) aus der Woiwodschaft Oppeln stammen, 17 Bewerbungen gab es aus der Woiwodschaft Schlesien und eine aus Großpolen. „Die meisten Bewerbungen waren in der Kategorie Bildung und soziales Engagement. Danach kamen die Kategorien Kunst und Sport. Die Stipendienbewerbungen wird nun eine Jury analysieren“, heißt es in einem Statement der Stiftung für die Entwicklung Schlesiens.

Zu vergeben sind insgesamt 100.000zł, die einzelnen Stipendien liegen dabei zwischen 500zł und 2.000zł. Die Jury wird nicht nur über die Vergabe des Stipendiums selbst sowie die Höhe der Zahlungan die Bewerber entscheiden, sondern auch, ob es eine einmalige oder eine Ratenauszahlung geben wird. „All das entscheidet sich aber erst, wie jedes Jahr, im September. Als erste erfahren die Bewerber selbst, ob sie das Stipendium erhalten“, erfuhren wir in der Stiftung.
Erstmals wurde das Johann-Kroll-Stipendium im Jahr 2018, zum 100. Geburtstag des 2000 verstorbenen Gründervaters der Oppelner Deutschen Minderheit, vergeben. Es soll junge engagierte Mitglieder der deutschen Minderheit unterstützen und damit auch Werbung für die Volksgruppe und ihre Tätigkeit machen.

ru

Foto: Mit dem Johann-Kroll-Stipendium sollen junge engagierte Mitglieder der deutschen Minderheit gefördert werden. Foto: SES

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