Teilnehmer der Journalistenakademie
Foto: KAS

Schon zum vierten Mal haben junge Journalisten aus ganz Polen an der Journalistenakademie der Konrad-Adenauer-Stiftung teilgenommen. Dieses Jahr war das Thema der Akademie „Die Bürgergesellschaft auf Polnisch“. Mit von der Partie auch Jungjournalisten aus Oberschlesien.

 

Die Teilnehmer widmeten sich Themen wie Medienrecht, Grundlagen der TV-Montage oder der Kunst des Sprechens. Doch die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Fernsehakademie des TVP setzten vor allem auf Praxis. Dabei konnten die Teilnehmer aus ganz Polen vor allem bei intensiven Workshops die Kunst des Fernsehens erlernen. „Die Journalistenakademie war vor allem Übung, Übung und nochmals Übung. Wir haben hier die ganze Zeit mit voller Geschwindigkeit gearbeitet. Die Aufgaben, die wir hier bewältigen mussten, waren genau die, die der Journalist in realen Situationen bei der täglichen Arbeit erfüllen muss. Dies war eine Möglichkeit, unsere Fähigkeiten zu überprüfen, auch „live“ in verschiedenen Rollen. Es war eine große Herausforderung, aber heute nach fünf Tagen dieses Abenteuers, weiß ich bereits, dass es Fernsehen ist, wo ich arbeiten will“, so Zdzisław Bińkowski aus Krakau.

 

Übung macht den Meister, sagten alle, die bei der Journalistenakademie dieses Jahr mitgemacht haben. Doch es war auch weiterer Aspekt wichtig – die Bürgergesellschaft in Polen gesehen anhand der gemeinnützigen Organisationen. „Die Journalistenakademie der Konrad-Adenauer-Stiftung ist eine Gelegenheit, wo man Fachkompetenzen, die notwendig für die Arbeit der Reporter und TV-Moderatoren sind, erwerben kann. Sie ist auch eine Gelegenheit, andere Journalisten kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen. Und das, was ich am meisten schätze, ist die Atmosphäre, die in diesem Jahr das ganze Team bei der Arbeit am Projekt spüren konnte. Ich bin stolz darauf, Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung zu sein. Das, was ich gelernt habe, möchte ich nun in eine zuverlässige, objektive und gewissenhafte Arbeit als Journalistin umsetzen“, sagt Ewa Bulisz aus Lublin.

 

Die Konrad-Adenauer-Stiftung plant, auch im nächsten Jahr eine weitere Edition der Journalistenakademie zu veranstalten.

Dominika Bassek