Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Thursday, January 20, 2022

Gedenken

Gedenken an alle Lageropfer in Potulitz / Upamiętnienie ofiar obozu w Potulicach

Denkmal für die deutschen Opfer des Nachkriegslagers in Potulitz.
Foto: VdG

 

Im Jahr 2020 gedenkt man des 75. Jahrestages des Kriegsendes. Die deutsche Minderheit will aber auch daran erinnern, dass mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges für viele Deutschen im Osten Europas die Zeit der Tragödie erst begonnen hat. Am 28. August gedenkt der VdG deshalb der Opfer des Lages in Potulitz (Woi. Kujawien-Pommern).

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Aller guten Dinge sind drei

Vor genau 50 Jahren, am 9. September 1969, starb der Priester Infulat Adalbert (Wojciech) Zink in Allenstein. Aus Anlass seines 50. Todestags wurde für ihn am Pfad der ermländischen Bischöfe ein Gedenkstein eingeweiht. Nach einem Stein im Garten der Gerechten in Warschau-Wola und seiner Büste vor der Allensteiner Kathedrale ist es das dritte Denkmal für den standhaften Ermländer, der sich energisch für seine Landsleute, gleich welcher Nationalität, und insbesondere für Kardinal Wyszyński eingesetzt hat.Read More …

Die Sache mit dem Vergessen

Das Tor des Lagers Zgoda

Das Lager Zgoda – Tatort zweier Regime. Errichtet von den Nationalsozialisten, war es zuerst ein Außenlager von Auschwitz. Nach dem Einmarsch der Roten Armee im Januar 1945 wurde daraus ein Konzentrationslager für deutsche Oberschlesier. Seit 2005 findet jedes Jahr im Juni eine Gedenkfeier für die Opfer des Lagers statt, doch immer weniger Teilnehmer kommen. Es droht Vergessen.Read More …

„Sonderzug” will Soldaten ehren

Foto 1: Gedenkfeier auf dem Soldatenfriedhof in Neumark. Foto: Verein Pomost-Brücke.
Foto 1: Gedenkfeier auf dem Soldatenfriedhof in Neumark. Foto: Verein Pomost-Brücke.

Nicht nur kulturelle Ereignisse sollen im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags stehen. Zu seinen zentralen Aspekten gehören auch die deutschen Soldatengräber in Polen. Genau deshalb findet am 22. April auf dem Soldatenfriedhof in Groß Nädlitz eine besondere Gedenkfeier statt. Read More …

Von Mensch und Wald verschlungen

Einzelne Grabplatten mit verblassten Inschriften sind das einzige was vom Friedhof geblieben ist
Einzelne Grabplatten mit verblassten Inschriften sind das einzige was vom Friedhof geblieben ist

Bei einem Spaziergang durch den Wald nahe des pommerschen Dorfes Fürstenwerder (Żuławniki) kann man die Spuren der deutschen Vergangenheit leicht übersehen. Nur ein Kreuz deutet darauf hin, dass man sich auf heiligem Boden befindet. Kein Wunder, denn der dortige evangelische Friedhof wird langsam aber sicher vom Wald, aber auch von der menschlichen Habgier verschlungen. Wie die Bewohner des Dorfes sagen, geschieht das auch deswegen, weil das deutsche Erbe in Polen nicht genügend geschützt wird.Read More …