Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Geschichte

Buch über Nachkriegsschicksale der deutschen Frauen

Ungehört. Geschichten, die verschwiegen wurden

Rosmarie Becker aus Pommern, Edith Gleisl aus Ostpreußen, Friederike Niesner aus Mähren, Gertrud Müller aus Oberschlesien, Emma Weis aus Mähren und Ria Schneider aus der Batschka. Sechs verschiedene Frauen, sechs verschiedene Lebensgeschichten. Und dennoch etwas, das sie alle verbindet: Alle sechs mussten nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen.

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Bahnhof Morgenroth

Mit Zug zur Literatur

Wer im Oberschlesischen Industriegebiet Bus und Bahn nutzt, dem wird Morgenroth/Chebzie zumindest indirekt bekannt sein. Der im Norden von Schlesisch-Ruda gelegene Stadtteil ist mit Straßenbahnwendeschleife und Bahnstation ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Seit einigen Jahren ist der Bahnhof auch bei Bücherfreunden beliebt.

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Schlesierinnen aus dem Schatten holen

Buchtipp

Es ist ein Buch, das nicht nur durch die Farbe seines Umschlags auffällt, sondern vor allem durch den Anspruch, eine Lücke in der schlesischen Geschichtsschreibung zu schließen. Das im Verlag Editio Silesia in Lubowitz erschienene Werk „Frauen in der Geschichte Schlesiens“ (Kobiece Autorytety w Kulturze Śląska) widmet sich auf über 400 Seiten jenen Persönlichkeiten, die in der Historie oft nur die zweite Geige spielten: den Frauen.

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Ein historisches Bahnwärterhäuschen in Gogolin ist verschwunden

180 Jahre Geschichte sind verloren

Dies ist bereits der zweite Vorfall dieser Art. Zuerst die uralte Karlik-Eiche, nun das historische Bahnwärterhäuschen aus dem Jahr 1845. Die PKP PLK (staatlicher polnischer Eisenbahninfrastrukturbetreiber) zerstört sowohl die Natur als auch das kulturelle Erbe von Gogolin. Das 180 Jahre alte Häuschen ist nicht mehr da.

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Schlesische Eisenbahn und historische Küche

Und was wäre, wenn man einfach in den Zug stiege – aber keineswegs in irgendeinen?

So machte ich mich auf zu einem kleinen Ausflug nach Schweidnitz (Świdnica). Zwar galt mein eigentliches Ziel dem Trödelmarkt, doch der Tag erwies sich unerwartet als recht anstrengend. Ich kehrte also langsam zum Bahnhof zurück und sehnte mich nach einer guten Tasse Kaffee. Einen konkreten Plan, wo ich ihn trinken würde, hatte ich nicht. Beim Betrachten der architektonischen Details des Bahnhofs fiel mir jedoch ein Lokal mit dem Namen „Paśnik“ ins Auge. Ich trat ein, sah mich um, machte mit Zustimmung des Personals ein paar Fotos – und reiste gedanklich in der Zeit zurück.

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Pfefferkuchen und die Heiligen Drei Könige

Mit Pfefferlohn, Königskuchen und Krone

Das allgemein bekannte polnische Sprichwort „Was hat der Pfefferkuchen mit der Windmühle zu tun?“ fügt sich geradezu ideal in eine Frage ein, die mich in den letzten Tagen beschäftigt hat. Nämlich: Was hat es eigentlich mit dem Pfefferkuchen und dem Fest der Heiligen Drei Könige auf sich? Die Antwort ist alles andere als offensichtlich und führt uns sowohl zum Begriff des Pfefferkuchens selbst als auch zu den Bräuchen des zweiten Weihnachtstages und des Dreikönigsfestes.

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Goethe in Tarnowitz – nicht als Dichter, sondern als Spion

Als Johann Wolfgang Goethe am 4. September 1790 in Tarnowitz erschien, suchte er weder nach Inspiration für ein neues Drama noch nach lyrischen Landschaftsbildern. Er kam als Gesandter, den man in heutigen Zeiten wohl als Industriespion bezeichnen würde.

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Hugo I Henckel von Donnersmarck – genialer Industrieller, Visionär und Prominenter seiner Zeit

Wäre er heute am Leben, wäre er der Star unzähliger Klatschportale. Über sein Vermögen würden Wirtschaftsrankings berichten, Lifestyle-Medien würden sich mit Fotos seiner Residenzen, Jagden und prunkvollen Feste überbieten. Doch Hugo I Henckel von Donnersmarck benötigte keine PR, um zu einer der faszinierendsten Persönlichkeiten der Geschichte Oberschlesiens zu werden.

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Mit Punsch und Pfannkuchen ins Neue Jahr

Wenn die Uhren Mitternacht schlagen

Die Silvesternacht verbrachte man in Schlesien früher meist ruhig – im Kreis der Familie und von Freunden, zu Hause. Nicht selten sogar ganz „im weißen Saal“, also „im Bett“. Auf der anderen Seite fehlte es jedoch auch nicht an lauter Unterhaltung bei festlichen Bällen. Davon berichtet die historische Presse, in der Hotels, Restaurants und Cafés zu Tanzvergnügen und feiner Küche einluden. Musikliebhaber konnten die letzte Nacht des Jahres ebenso bei Konzerten verbringen.

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Der letzte Kohlenwagen aus dem Bergwerk Bobrek

Letztes staatliches Bergwerk in Beuthen schließt

Am 31. Dezember 2025 wird der letzte Kohlenwagen aus dem Bergwerk Bobrek in Beuthen (Bytom) fahren. Am folgenden Tag, dem 1. Januar 2026, wird das Werk offiziell die Kohleförderung einstellen, und der Prozess der Stilllegung beginnt. Dies ist ein symbolischer Moment nicht nur für die Stadt, sondern für ganz Oberschlesien. Bobrek war nämlich das letzte staatliche Bergwerk in Beuthen, ein Ort der Arbeit, der Erinnerung und der Identität mehrerer Generationen von Bergleuten.

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