Mit Beginn des Wintersemesters 2023/2024 hat Dr. Maja Ilona Nemere das Amt der Lektorin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) beim Institut für Germanistik an der Universität Ermland-Masuren (UWM) in Allenstein (Olsztyn) übernommen. Ihr Start dort war ungewollt komplizierter als erwartet.
Universität Ermland-Masuren
In Allenstein (Olsztyn) soll ein Denkmal für die Preußische Huldigung von 1525 errichtet werden. Das hat der Allensteiner Stadtrat am 7. Dezember 2023 beschlossen.
Zu einem Weihnachtsmarkt zugunsten der Schule der Stiftung „Rozwiń Skrzydła“ für Menschen mit Behinderungen in Freystadt in Westpreußen (Kisielice) haben am späten Vormittag des 5. Dezember die beiden Lehrstühle der Germanistik der Universität Ermland-Masuren (UWM) in Allenstein (Olsztyn) eingeladen. Neben dem Verkauf von handgemachten Geschenken und Kuchen im Foyer der Theateraula in der Fakultät für Geisteswissenschaften warteten auf die Teilnehmer noch viele andere Attraktionen.
Vom 3. bis zum 5. November trafen sich auf Einladung der Landsmannschaft Ostpreußen (LO) Kinder und Jugendliche aus den Reihen der deutschen Minderheit in Ermland und Masuren zwischen sieben und 18 Jahren zur Volkstanzwerkstatt in Heilsberg (Lidzbark Warmiński). In diesem Jahr beging die sportliche und integrierende Veranstaltung endlich ihr wegen Corona verschobenes 10. Jubiläum.
Zum Wochenende des 7. und 8. Oktober hatte die in Hamburg ansässige Landsmannschaft Ostpreußen zum 14. Deutsch-Polnischen Kommunalpolitischen Kongress ins Allensteiner Hotel Warmiński eingeladen. Unter dem Titel „Nach der ‚Zeitenwende‘: Deutsche, Polen und die deutsche Minderheit im Zeichen des Ukrainekrieges“ sollten sich Vertreter der genannten Gruppen begegnen und sich zu damit verbundenen Themen sachlich austauschen.
Acht Studierende der Germanischen Philologie der Universität Ermland-Masuren schliffen dank der Georg-und-Maria-Dietrich-Stiftung zwei Wochen lang kostenlos ihr Deutsch – und zwar in Offenburg (Baden-Württemberg), der Partnerstadt von Allenstein (Olsztyn). Was haben sie dort gelernt?
Noch bis zum 9. Dezember kann man in der Bibliothek der Universität Ermland-Masuren (UWM) in Allenstein (Olsztyn) die Ausstellung „Verlorene Dörfer in Masuren“ besichtigen. Sie dokumentiert ein mehrjähriges deutsch-polnisches Projekt von Studierenden aus Allenstein und Düsseldorf, die die Geschichte vergessener masurischer Dörfer in der Johannisburger Heide (Puszcza Piska) dokumentiert haben.
Es war ein bewusst sehr weit gefasstes Thema, das die Veranstalter des 6. Kongresses des Mitteleuropäischen Germanistenverbands (MGV) gewählt hatten. Unter dem Motto „Wende? Wenden!“ hatten der Verband und die beiden Lehrstühle für Germanistik der Universität Ermland-Masuren Ende September nach Allenstein eingeladen.