Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Tuesday, November 30, 2021

Schlesische Aufstände

Schlesien Journal vom 09.11.2021

Im Februar dieses Jahres wurde Zuzanna Donath-Kasiura zur Oppelner Vizemarschallin gewählt. Sie folgte nun Roman Kolek nach, der aus beruflichen Gründen diesen Posten verlassen hatte. Wie ihr Vorgänger beaufsichtigt sie unter anderem die Bereiche Bildung und Gesundheitswesen. Nun, über ein halbes Jahr nach dem Amtsantritt, sprechen wir mit Zuzanna Donath-Kasiura, der Oppelner Vizemarschallin, über ihre Arbeit und Herausforderungen.

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Renovierungen werden geplant

 

 

Wie wir berichteten, hat das Verteidigungsministerium die Verwaltung des Geländes um das Aufstandsdenkmal auf dem St. Anna-Berg vom Landratsamt Groß Strehlitz übernommen. Die Antwort auf unsere an das Ministerium gerichteten Fragen zu den Plänen für das Gelände erreichte uns vor wenigen Tagen.

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„Gott sei Dank, die Bayern sind da!“

Am 21. Mai 1921 begann eine Offensive, in deren Folge die zahlenmäßig überlegenen und besser bewaffneten polnischen Truppen aus der Gegend des St. Annaberges verdrängt und die Ortschaft St. Annaberg sowie einen Tag später das am Fuße des Berges liegende Leschnitz befreit wurden. Warum musste das Blut von so vielen Menschen vergossen werden? Um diese Frage zu beantworten, muss man einige Tage zurückgehen.

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„Fake News“ von vor einem Jahrhundert

 

Wer glaubt, dass Streiks und „Fake News“ sowie die Medien erst seit kurzem dazu genutzt werden, gesellschaftliche Stimmungen und politische Kämpfe zu formen, der irrt gewaltig. Bereits vor hundert Jahren zeigte Wojciech Korfanty, wie man mit den Medien umgehen und den Lauf der Dinge gestalten kann. Nun aber eins nach dem anderen…

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Zum Jahrestag des Endes der Kampfhandlungen

Gestern lud der Verband deutscher Gesellschaften (VdG) auf den St. Annaberg zu einer Heiligen Messe für alle Opfer der Kämpfe in Oberschlesien im Jahre 1921 ein. Das Datum ist nicht zufällig, denn genau am 5. Juli vor hundert Jahren endeten die Kämpfe um diese Region.

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So entstand die neue „Ordnung“

 

Am 8. Mai 1921 ergab sich die Stadt Lublinitz kampflos den aufständischen Einheiten, weil man keine Möglichkeit sah, sich zu verteidigen, keine Hoffnung auf ein Eingreifen der interalliierten Kräfte hatte und weil man Zerstörung und unnötiges Blutvergießen vermeiden wollte. Lublinitz (Lubliniec) war seit 1913 zwar eine Garnisonsstadt, doch gemäß dem Versailler Vertrag hatten die letzten Soldaten die Stadt Anfang Januar 1920 verlassen und es gab keinen organisierten Zivilschutz.

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Im Geist der Versöhnung

Drei Wochen nach dem Staatsakt zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des III. Schlesischen Aufstandes fanden heute (22.05.) die woiwodschaftlichen Feierlichkeiten statt, die die regionale Selbstverwaltung organisiert hat. In Leschnitz und danach auf dem St. Annaberg erinnerte man an die Bedeutung des Anschlusses eines Teils Oberschlesiens an Polen, es wurde aber auch betont, wie tragisch die damalige Zeit für die oberschlesische Bevölkerung, ungeachtet ihrer nationale Option, gewesen ist.

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