Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Wednesday, August 17, 2022

Lötzen

Sommerlich heißes Sommerfest

Ins Freilichtmuseum von Hohenstein (Olsztynek), das schon früher häufig der Veranstaltungsort für das Sommerfest der deutschen Minderheit in der Region war, kehrte nach zweijähriger Pandemiepause der Verband der deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren (VdGEM) mit eben jenem Sommerfest zurück – und erwischte am 25. Juni einen ausgesprochen heißen Sommertag.

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Weltgeschichte vor der Haustür

Anfang April befassten sich knapp 30 Schülerinnen und Schüler aus Sensburg fünf Tage lang mit der Geschichte der deutschen Minderheit in Ermland und Masuren sowie mit Persönlichkeiten, die Widerstand gegen den Nationalsozialismus leisteten. Abgeschlossen wurde die Projektwoche mit einem Essaywettbewerb – bei dem es eine mehrtägige Bildungsreise zum Pilecki-Institut nach Berlin zu gewinnen gibt.

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Schon gewusst?

Im Oktober 2021 wurde in Allenstein (Olsztyn) die von Julia Herzog, Kulturmanagerin des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa), initiierte Broschüre „Ermland und Masuren aus Sicht der Jugend“ herausgegeben (siehe „Wochenblatt.pl“ Nr. 1541). Darin werden zehn Orte in der Region vorgestellt, die für die deutsche Minderheit in Polen von besonderer Bedeutung sind, darunter zum Beispiel die Feste Boyen oder die Sehenswürdigkeiten von Deutsch Eylau (Iława). Garniert werden die einzelnen Beiträge von der Rubrik „Schon gewusst?“, in der bemerkenswerte Informationen zu den jeweils porträtierten Orten dargelegt werden. Im Falle von Lötzen widmet sich diese Rubrik der Legende zur Entstehung des dortigen Stadtwappens. Wir drucken die Erzählung hier ab.

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Ermland und Masuren aus Sicht der Jugend

Die Spuren der einstigen deutschen Besiedelung in der Region Ermland und Masuren sind zahlreich und bis heute sichtbar. Eine kürzlich in Allenstein herausgegebene Broschüre widmet sich diesen Spuren und veranschaulicht ihre Bedeutung für die deutsche Minderheit. Entstanden ist die Broschüre im Rahmen eines Jugendprojekts, das die Kulturmanagerin des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) Julia Herzog initiiert und koordiniert hat. Das Besondere dabei: Die Inhalte der Publikation wurden von den Jugendlichen selbst zusammengestellt – und zeigen so den Blick der jungen Generation auf Ermland und Masuren.

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Ein Name vor Gericht / Nazwisko przed sądem

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Vor- und Nachnamen einheimischer Bewohner Masurens oder Schlesiens polonisiert und das ungeachtet der Meinung der Betroffenen. Ein Teil dieser Menschen kehrte nach dem Niedergang des Kommunismus sofort zur ursprünglichen Schreibweise ihrer Namen zurück, wenn auch nicht immer ohne Widerstände bei Beamten verschiedener Ebenen. Was dabei wundern mag: Solche Widerstände gibt es bei manchen Beamten bis heute, wie nun das Beispiel von Herbert Sobottka aus Lötzen zeigt, der seine Rechte vor Verwaltungsgerichten geltend machen musste.

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Denkmal für Mehrsprachigkeit

Der Gedenkstein für die Mehrsprachigkeit.
Foto: Waldemar Albowicz

Während in Oppeln für einige Politiker die Vielfalt und Mehrsprachigkeit eher ein unerwünschter Ballast ist, ist sie in Ermland und Masuren den Bewohnern ein Denkmal wert. Im Zentrum der Stadt erinnert nun ein Stein an alle deutschen Namen der Stadt. Damit weist das Denkmal auch auf einen großen Teil der deutschen Stadtgeschichte hin.Read More …