Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Monday, December 6, 2021

Maria Hilf

Wallfahrt zu Maria Hilf abgesagt / Odwołana pielgrzymka do Czech

senfkornverlag.de

W związku z sytuacją pandemiczną, mając na uwadze bezpieczeństwo uczestników, Kurie Diecezjalne w Ostrawie oraz w Opolu odwołują pielgrzymkę narodów do sanktuarium Maria Hilf niedaleko Zlatych Hor w Czechach zaplanowaną na sobotę 19. września 2020 roku. W dniu pielgrzymki kustosz sanktuarium odprawi Mszę św. o godz. 11.00 w intencji wszystkich, którzy zamierzali udać się do Matki Bożej Wspomożenia Wiernych – Maria Hilf.

 

Duszpasterz Mniejszości Narodowych i Etnicznych w Opolu

Ks. Piotr Tarlinski, wikariusz biskupi


 

Angesichts der Pandemie, in Sorge um die Sicherheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Diözesanbehörden in Ostrau und Oppeln rufen die diesjährige Wallfahrt der Nationen zu Maria Hilf bei Zuckmantel in Tschechien, die für den Samstag, den 19. September 2020 geplant war, ab. Am Tag der Wallfahrt wird der Rektor des Heiligtums um 11.00 Uhr die Eucharistie feiern im Anliegen aller, die zu Mutter Gottes von der Immerwährenden Hilfe – Maria Hilf – pilgern wollten.

 

Seelsorger der Nationalen und Ethnischen Minderheiten in Oppeln

Pfr. Peter Tarlinski, Bischofsvikar

Zuckmantel: Drei Nationen im Glauben vereint

Sie beten und singen in drei Sprachen. Gelebte Völkerverständigung an der polnisch-tschechischen Grenze. Die „Wallfahrt der Nationen“ zieht jedes Jahr im September zahlreiche Pilger an. Besonders in diesem Jahr: der Dankesgottesdienst für den im Konzentrationslager Dachau umgekommenen Pfarrer Richard Henkes. Ein unerschrockener Kämpfer für die Wahrheit, der uns auch in den heutigen Zeiten Vorbild ist. Read More …

Wallfahrt zu Maria Hilf bei Zuckmantel

 

Am 16. September ist es so weit: drei Völker (Deutsche, Polen und Tschechen) pilgern gemeinsam zu der Kirche auf dem Querberg (pl: Góra Poprzeczna, cz: Příčný vrch). Die Wallfahrt zur Mariahilf beendet den Jahreszylkus der Minderheiten Wallfahrten. Für die jenigen, die noch keine Minderheiten Wallfahrt im Jahr 2017 besucht haben, ist es die letzte Chance.

 

 

 

 

 

Pfarrer Mariusz Banaszczyk ist seit einem Jahr Rektor am Sanktuarium: „hier fühlen wir uns wie bei der Ausgießung des Heiligen Geistes, also ein paar Tausend Menschen, drei Sprachen, jeder betet in seiner eigenen, aber jeder weiss und versteht worum der Nachbar, der neben uns steht. Es ist eine Zeit besonderen Segens, in der uns der Herr den Heiligen Geist erneut gibt, und die drei Völker, die zur Neuentstehung des Sanktuariums beigetragen haben, vereint”. Die 22. Wallfahrt der Nationen beginnt um 9:30 mit einem Rosenkranz, um 11:00 Uhr beginnt die Heilige Messe. Drei Stunden später, um 14:00 Uhr wird die Andacht zur Ehren der Gottesmutter von Fatima gehalten.

 

Pfarrer Mariusz Banszczyk,Rektor am Sanktuarium Mariahilf, lädt zur Wallfahrt der Nationen ein.

 

„Ich weiss, dass an jedem heiligen Ort gesagt wird, gerade diese Kirche ist besonders. Aber ich bin fest überzeugt, dass die Mariahilf Kirche besonders ist. Das Gebäude wurde 1973 komplett von den Komunisten zerstört. Doch Gott dachte sich: Kommunisten? Was solls, dann warte ich halt 20 Jahre. Und 1995 entstand das neue Gebäude” so Pfarrer Banaszczyk, der die Wallfahrt nun das zwite Mal vorbereitet. In der Mariahilf Kirche wird besonders um Kinder gebetet „so ein Gebet seitens der Eltren oder Großeltern ist eine sehr große Hilfe für das Kind” sagt Banaszczyk.

 

Manuela Leibig

Der streitbare Schlesier in der katholischen Kirche

Empfang für Joachim Kardinal Meisner – Abschied aus dem Amt nach 25 Jahren
Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Am 5. Juli 2017 verstarb der frühere Erzbischof von Köln Joachim Kardinal Meisner. Zeitlebens hat er nie seine schlesische Heimat vergessen und galt als Mitgestalter der deutsch-polnischen Versöhnung. In der katholischen Kirche wurde er aber für seine konservative Haltung immer wieder von Gläubigen und Teilen der Kirche kritisiert. Am 15. Juli findet er in der Bischofsgruft des Kölner Doms seine letzte Ruhe.

 

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Integrationsfahrten der SKGD

Die Integrationsfahrten der SKGD sind nun entgültig vorbei, wir zeigen im Nachhinein ein paar Impressionen von den Fahrten in die Tschechische Republik.

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Auf der Suche nach deutschen Spuren

 

Die SKGD im Oppelner Schlesien organiserte im September Integrationsfahrten für Mitglieder der DFKs. Dieses Jahr haben Innsgesammt 1350 Senioren deutsche Spuren in der Tschechischen Republik gesucht.

 

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In frühen Morgenstunden geht es los. Die Anwesenheitsliste ist geprüft, das Gebet für eine glückliche Reise ist gesprochen, jetzt geht es ab in den Schelsischen Teil in Tschechien. Ein deutschssprachiger Reiseleiter sorgt dafür, dass es Im Bus nicht langweislig wird. Gesungen werden Volkslieder wie „Bervagabunden“, der Klassiker „Schön ist die Jugend“ oder „Lustig ist das Zigeunerleben“.

 

 

 

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Lustig war es auch im Bus, es finden sich auch Teilnehmer die den einen oder anderen Witz erzählen. Besonders viele Witze erzählte Peter Kluba aus Zawadzki : „Ich bringe gerne andere zum Lachen, es hat mir Spaß gemacht“. Małgorzata Loch aus Danietz ist das zweite Mal bei einem Integrationsausflug der SKGD dabei: „Letztes Jahr war es so schön, also habe ich meine Freundin Elżbieta überredet jetzt mitzukommen, und wir freuen uns beide dabei gwesen zu sein“.

 

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In Ziegenhals steigt ein Berfürer ein, der die Gruppe den ganzen Tag begleitet und über deutsche Vergangenheit der besichtigten Objekte und Territorien erzählt. „Aufgrund meines Alters würde ich mich nicht mehr alleine trauen irgendwo hinzufahren, somit ist dieser Ausflug eine der wenigen Möglichkeiten die ich habe. Die Gruppe ist sehr nett, alles läuft auf Deutsch und wir singen Lieder die mir viel Bedeuten“ zählt Maria Kwiecinski aus Dembiohammer die Vorzüge der Ausflüge auf.

 

 

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Jerzy Rychlik aus Derschau ist vom Ausflug begeistert: „Die Landschaften und die Goldminen haben mir besonders gefallen, wenn so ein Ausflug nichmal organisiert wird, dann möchte ich sehr gerne daram teilnehmen“. „Dieser Ausflug war sehr gut organisisert, die Atmosfähre war super und die Sachen die wir uns angesehen haben waren sehr gut gewählt“ – sagt Janusz Buchnat, Vorsitzende des DFK in Lublinitz.

 

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Auf dem Programm der Integrationsfahrten steht unter anderem die Besichtigung des Kurortes Bad Gräfenberg wo der Erfinder des Duschkopfes Vincenz Prießnitz mit Wasser geheilt hat, ein Denkmal des Ersten Weltkriegs in Reihwiesen oder der Besuch des Snaktuariums Maria Hilf in Zuckmantel. Hier lernen die Teilnehmer die Geschichte des Gotteshauses kennen, Zeit für Gebete und Kirchenlieder gabe es auch.

 

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Manuela Leibig