Bei der feierlichen Gala der Kulturschaffenden im Jan-Kochanowski-Theater in Oppeln wurden Personen geehrt, die mit ihrer Leidenschaft und ihrem Engagement zur Entwicklung von Kultur und sozialem Leben in der Region beitragen. Unter den Ausgezeichneten befand sich Helmut Paździor aus Leschnitz, Abgeordneter der I.–IV. Legislaturperiode des polnischen Sejms und herausragender sozialer Akteur, dessen Wirken seit Jahren die Identität der Region prägt und den Dialog zwischen der polnischen und der deutschen Gemeinschaft unterstützt.
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Ein historischer Moment für Wilmesau
Der Sejm und der Senat der Republik Polen haben ein Gesetz verabschiedet, das Wilmesauerisch in die Liste der Regionalsprachen aufnimmt. Diese Entscheidung ist von enormer Bedeutung – nicht nur für die wenigen Dutzend Sprecher dieser Sprache, sondern auch für das polnische Kulturerbe. Nun wartet das Gesetz noch auf die Unterschrift des Präsidenten. Wenn Karol Nawrocki es billigt, wird Wilmesauerisch neben Kaschubisch die zweite Regionalsprache in Polen sein.
Der Senat der Republik Polen hat das Gesetz zur Änderung des Gesetzes über nationale und ethnische Minderheiten sowie über die regionale Sprache verabschiedet
Der Ausschuss für kommunale Selbstverwaltung und staatliche Verwaltung hat gestern (17. Juli) das Gesetz zur Änderung des Gesetzes über nationale und ethnische Minderheiten sowie über die regionale Sprache gebilligt und dem Senat dessen Annahme ohne Änderungen empfohlen. Während der Sitzung stellte Ryszard Galla, Berater des Sejmmarschalls für Fragen nationaler und ethnischer Minderheiten, die Novelle vor.Read More …
Außenminister Radosław Sikorski hat dem Sejm einen Bericht über die polnische Außenpolitik vorgelegt. Nicht wenig Raum widmete er darin den deutsch-polnischen Beziehungen, die in den letzten Jahren nicht zu den besten gehörten.
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In der vergangenen Woche fand die erste Sitzung der Gemeinsamen Kommission der Regierung und der nationalen und ethnischen Minderheiten in der neuen Legislaturperiode statt. Es war eine Gelegenheit, neue Mitglieder der Kommission von Seiten der Regierung zu ernennen und die erste Sitzung, an der wieder Vertreter der deutschen Minderheit teilnahmen.
Am Montag trafen sich Vertreter nationaler und ethnischer Minderheiten mit dem Präsidenten des Sejm, Szymon Hołownia. Eines der Themen war eine ständige Vertretung der Minderheiten im polnischen Parlament, wie es in anderen europäischen Ländern der Fall ist.
Am 19. Januar hat das Amtsgericht in Lyck (Ełk) den Pfarrer der katholischen Kirche in Neuendorf (Nowa Wieś Ełcka) der Zerstörung des alten evangelischen Friedhofs der Masuren des Dorfs für schuldig befunden und ihn dafür zu einer Geldstrafe von umgerechnet 2.000 Euro sowie einer Ausgleichszahlung von etwa 3.100 Euro zugunsten der Nationalen Stiftung für Denkmalschutz verurteilt. Dieselbe Strafe erhielt der Mann, der die Arbeiten auf dem Friedhof geleitet hatte.











