Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Sunday, December 5, 2021

Denkmal

Ort der Verbeugung – Gedenkstätte für polnische NS-Opfer konzeptualisiert

Das Leiden der polnischen Bevölkerung war lange Zeit nur ein Randthema in der deutschen Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg. Dieses Defizit soll nun durch den in Berlin geplanten „Ort des Erinnerns und der Begegnung mit Polen“ behoben werden. Am Mittwoch vergangener Woche wurde das Konzept für die Gedenkstätte vorgelegt.

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Was wird nun geschehen?

Das Denkmal der Aufständischen und das angrenzende Areal, das staatliches Eigentum ist, gehört zu den Touristenmagneten auf dem St. Annaberg. Der historische Ort wird seit Anfang September allerdings nicht mehr vom Landratsamt Groß Strehlitz verwaltet. Dies wirft Fragen nach der Zukunft der Gedenkstätte auf.

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Denkmal oder Museum (+Video)

 

Im Stadtkulturzentrum in Ruda organisierten der DFK Kreis Kattowitz, die Autonomiebewegung Schlesiens und die Schlesische Regionale Partei eine Debatte mit dem Titel „Zgoda-jaka pamięć?” (dt. „Zgoda – Wie gedenken?“). Zu den eingeladenen Experten gehörten der ehemalige Direktor des Schlesischen Museums in Kattowitz und des Oberschlesischen Museums in Beuthen, Leszek Jodliński, die Autorin des Buches „Komendant“, das von Samuel Morel handelt, Anna Malinowska und Prof. Ewa Michna von der Jagiellonen-Universität. Auf der Seite der Organisationen nahmen Platz der Vorsitzende des Verbandes deutscher Gesellschaften, Bernard Gaida, der Vorsitzende der Autonomiebewegung Oberschlesiens, Jerzy Gorzelik und als Vertreter der Regionalen Schlesischen Partei Henryk Mercik.

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Denkmal nur für die eine Seite des Konfliktes

Oppelns Stadträte haben bei der letzten Sitzung entschieden ein Denkmal für die Schlesischen Aufständischen zu errichten. Die Oppelner Deutsche Minderheit sieht diese Initiative kritisch und betont in ihrer Stellungnahme, dass 100 Jahre nach den damaligen Ereignissen der Opfer beider Seiten des Konflikten gedacht werden sollte.

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“Plötzlich kniete er”

 

 

Der 7. Dezember 1970 schreibt Geschichte. Denn vor genau 50 Jahren veränderte Willy Brandt mit seinem Kniefall in Warschau die deutsche Nachkriegspolitik. Mit seinem Kniefall vor dem Mahnmal für den Aufstand im Warschauer Ghetto bat er, stellvertretend für das junge, demokratische Deutschland, die Polen und die gesamte Weltöffentlichkeit um Verzeihung für die Verbrechen, die Nazideutschland begangen hatte. Die Geste Brandts war seinerzeit keineswegs unumstritten, entfaltete im Nachhinein aber große Wirkung.

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